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Bioresonanz für Tiere – Entweder – Oder?

 

Bioresonanz – Entweder – Oder?


Die Bioresonanz für Tiere ist eine nebenwirkungsfreie energetische Therapie, welche die Wirkungsmechanismen der Homöopathie mit denen der Akkupunktur verbindet.

In unserer Praxis stellt sich die Frage jedes Mal aufs neue und wird zusammen mit dem Tierbesitzer entschieden.

Entweder es erfolgt eine reine energetische Therapie mit Bioresonanz und/oder Homöopathie und/oder Lichttherapie, oder

der Tierbesitzer besteht auf eine schulmedizinische Behandlung. Manchmal bestehe ich auch als Tierarzt auf die schulmedizinische Therapie, weil es in akuten Situationen einfach keine Alternativen gibt. Eine Kastration kann nicht durch „wegpendeln“ vorgenommen werden 😉

Doch in den allermeisten Fällen empfehlen wir eine Kombination aus „beiden Welten“.

Dabei haben sich folgende Indikationen als besonders wirkungsvoll herausgestellt:



Für eine energetische Behandlung mit der Bicom-Bioresonanz braucht man vor allem Zeit und Ruhe.
Je nachdem, ob eine lang anhaltende chronische Störung behandelt werden  muss, oder eine „schnelle“ zusätzliche Therapie zu einer schulmedizinischen Injektion erfolgt, das Tier wird sich die ganze Zeit über wohl fühlen. Denn die Bioresonanz ist „nicht-invasiv“, d.h. der Hund oder die Katze wird nicht gestochen, geschnitten oder gepikst.

Bei chronischen Prozessen erfolgt die Untersuchung, die Diagnosestellen anhand eines Blutstropfen aus dem Ohr des Tieres. Dann wird ein Therapieplan aufgestellt, der bis zu 10 Einzelbehandlungen jeweils etwa einmal in der Woche beinhaltet.
Je nach Reaktion des Patienten kann es auch schneller gehen oder in sehr seltenen Fällen muss nachbehandelt werden.

Schritt 1: Grundtherapie der Hauptblockaden und Öffnung der körpereigenen Entgiftung:


Bei der Allergiebehandlung z.B. (die „Paradedisziplin“ der Bioresonanz) wird der Körper erst einmal darauf vorbereitet, damit die anschließende gezielte Therapie überhaupt wirken kann.

Merken Sie sich als Faustregel, dass Behandlungen von Erkrankungen die schon lange bestehen, auch länger zur Heilung brauchen. Akute Verletzungen können in kürzeren Abständen behandelt werden und heilen oftmals auch schneller wieder aus.

Durch unsere in den letzten 20 Jahren zusammengetragene „Ampullen-Bibliothek“ mit allen möglichen belastenden Substanzen, können wir sehr gezielt den Auslöser einer Allergie finden. 
Diese Diagnose ist auch möglich bei Tieren von „Außerhalb“, von denen ich nur den  Blutstropfen habe und die nicht zur Behandlung nach Gusborn kommen können.

Schritt 2: Abklärung der ursächlichen Belastung durch Testung der „Ampullen“:


Manchmal ist die Diagnosefindung aufwändig und muss vor der ersten „Sitzung“ vorgenommen werden (oder für externe Kunden), manchmal kann aber auch sofort mit einer Vorbereitungstherapie begonnen werden, damit sich der Organismus auf die Selbstheilung besser konzentrieren kann.

Schritt 3: Therapie am Patienten mit Hilfe der Magnet- & Therapiematte


In diesem Fall wurde sofort im Anschluss an eine Kastration eine „Narkose Ausleitung“ sowie eine energetische Wundheilung vorgenommen.
Das Bedarf keiner großartigen Diagnostik, denn es ist ja klar, was passiert ist und es reicht oft auch schon eine einmalige Anschluss Therapie.

Auf Absprache kann die Post-OP-Behandlung auch noch mit weiteren Sitzungen zum Abschluss gebracht werden, was in diesem Fall dem Kater dabei hilft, schneller wieder komplett fit zu werden.

Lesen Sie hier auf dieser speziellen Seite mehr zur Bicom-Bioresonanzmethode, oder treten Sie bei Interesse unserer Facebook-Gruppe bei.

Machen Sie hier einen Termin bei uns in der Praxis, oder buchen Sie hier eine externe Blutuntersuchung auf bioenergetische Belastungen.

Schluss mit Übergewicht (bei Hunden)!



Schluss mit Übergewicht (bei Hunden)!


Wissen Sie, woran Sie Übergewicht bei Ihrem Hund oder Ihrer Katze erkennen können?

Ihr vierbeiniger Liebling könnte an zu viel Gewicht leiden, wenn Sie seine Rippen nicht mehr ertasten bzw. seine Taille nicht mehr erkennen können, oder wenn er Schwierigkeiten beim Laufen hat, kurzatmig ist, mehr als üblich schläft oder sich nur langsam bewegt.

Was führt zu Gewichtszunahme?


Von Übergewicht spricht man, wenn das Gewicht – bezogen auf die Rasse, das Lebensalter und den körperlichen Zustand – über dem Idealgewicht liegt. Zu viele Kalorien, Bewegungsmangel, Alter, Rasse und eine Kastration (indirekt) können eine Rolle spielen.


Die richtige Ernährung kann helfen:

Hill’s PRESCRIPTION DIET Produkte für Hunde und Katzen regulieren auf natürliche Weise den individuellen Energieverbrauch Ihres Tieres – für eine einfache und effektive Gewichtsabnahme. Untenstehend finden Sie die passenden Produkte!

Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken wünscht Ihnen

Ihr Team von DocGoy & Tierarzt24


Weitere wichtige Links und Blogartikel:

Nennt mir nur einen GUTEN Grund …


Nennt mir nur einen GUTEN Grund …


In letzter Zeit häufen sich wieder einige typische Fälle, wo ich mir nur die Hand vor die Stirn schlagen kann…

1. Fall: Illegale Hundewelpen aus Polen

Ein junger Boxerwelpe kommt in die Praxis und soll die 2. Impfung bekommen.

Er kommt von einer „netten Familie in Berlin, die den Hund dort nicht mehr halten kann und ihn jetzt abgeben muss“. Der Impfpass stammt aus Polen.

Hier die 5 Top-Gründe, warum es sich um ein Tier aus dem illegalen Welpenhandel handelt:

  1. Der Welpe ist nicht gechippt! „Damit die Zuordnung zu den Impfpässen einfacher ist und es zu keiner Verwechslung kommt, wurde den Besitzern eine Mikrochip-Applikator in die Hand gedrückt, damit das später von ihrem Tierarzt gemacht werden kann.“ Der Welpe ist also nicht gekennzeichnet! –> Der Hund ist illegal über die Grenze gebracht worden.
  2. Ein internationaler EU-Ausweis liegt auch nicht vor! –> Der Hund ist illegal über die Grenze gebracht worden.
  3. Eine Tollwutimpfung liegt nicht vor! –> Der Hund ist illegal über die Grenze gebracht worden.
  4. Selbst wenn eine Tollwutimpfung vorgelegen hätte, müsste diese mindestens vor 21 Tagen vorgenommen worden sein! –> Der Hund ist illegal über die Grenze gebracht worden.
  5. Der Welpe ist höchstens 12 Wochen alt, als er bei uns in die Praxis kam und er ist schon eine Woche in der neuen Familie. Welpen dürfen erst mit 16 Wochen nach Deutschland einreisen! –> Der Hund ist illegal über die Grenze gebracht worden.


Zum Glück ist das Tier wenigstens in einem einigermaßen guten Zustand, hat bisher noch kaum Durchfall und keine offensichtlichen Parasitosen, jedoch ist er viel zu jung, hat einen massiven Unterbiss, eine, auch für einen Boxer sehr kurze Nase, ist deutlich zu mager und hat ohne Papiere 1000,- € gekostet!

Jetzt ist das Tier also da, hat ein liebevolles zu Hause gefunden, wird von mir tierärztlich betreut und vergisst hoffentlich bald seine viel zu frühe und illegale Einreise.

Trotzdem mein dringender Appell, sich VOR dem Kauf eines Hundewelpens ausführlich zu informieren. 

Nennt mir doch bitte nur EINEN EINZIGEN GUTEN GRUND, warum sich zukünftige Tierbesitzer nicht VOR dem Kauf eines fühlenden Lebewesens, für das sie jahrelang die Verantwortung übernehmen, ausführlich informieren und den Hund bei einem seriösen Hundezüchter kaufen!

Hier einige weitere Artikel und informative Webseiten zu diesem Thema:

    

2. Fall: Bitte nicht chippen



Die Mutterkatze und ein Sohn von ihr sollen kastriert werden. Auch der Wurf war schon ein Unfall und hätte durch eine rechtzeitige Kastration mit 5 Monaten, wie hier bei uns im Landkreis Lüchow-Dannenberg vorgeschrieben, verhindert werden können.

Zudem gibt es eine generelle Chippflicht in den 3 Samtgemeinden hier im schönen Landkreis Lüchow-Dannenberg.

Die/der Tierbesitzer möchte jedoch, dass beide Katzen (Mutter & Sohn) NICHT gechippt werden.

Ganz abgesehen davon, dass die Tiere ihrem Besitzer nie wieder zurück gebracht werden können, sollten sie einmal weiter weglaufen, kann man bei weiblichen Tieren nach einiger Zeit gar nicht mehr erkennen, ob sie schon kastriert sind oder nicht.

Im ungünstigsten Fall wird die nicht gechippte Katze gefunden, kann keinem Besitzer zugeordnet werden und wird dann noch einmal in Vollnarkose versucht zu kastrieren. Der Tierarzt wühlt einige Zeit im Bauch rum, um die Eierstöcke zu finden, die ja schon gar nicht mehr da sind und näht das Tier unverrichteter Dinge wieder zu.
Eine völlig unnötige Belastung für die Katze und verschwendete Gelder von einem engagierten Tierschützer oder Tierschutzverein.

Ein Chip stellt keinerlei Belastung oder Gefahr für die Katzen dar. Die Implantierung zeitgleich mit der Kastration verursacht keinerlei zusätzliche Schmerzen und selbst ohne Narkose ist das Einsetzen des Micro-Chips kaum mehr als eine Injektion. Es wird keine unnötige Kontrolle über den Besitzer oder das Tier ausgeübt und der Datenschutz ist in jedem Fall gewahrt.

Mein Appell: Bitte lassen Sie Ihre Freigänger-Katzen rechtzeitig kastrieren und per Microchip kennzeichnen und registrieren.

Nennt mir doch bitte nur EINEN EINZIGEN GUTEN GRUND, warum Tiere nicht gechippt werden!


Hier einige weitere Artikel und informative Webseiten und Dokumente zu diesem Thema:

Dreifache Überraschung in der Tierarzt-Praxis


Dreifache Überraschung in der Praxis


Ein ganz normaler Vormittag in der Tierarztpraxis

Angemeldet waren 2 Katzen und ein Kater zur Kastration. Wird auch langsam Zeit, da hier im Landkreis alle Freigänger-Katzen mit 5 Monaten kastriert und gechippt sein müssen und spätestens im Februar die neue Saison anfängt –> Frühlingsgefühle bei den Katzen und Katern!

Doch dann kamen 3 Überraschungen:

1. Überraschung:

OMG! OMG! OMG! ist das niedlich!


2. Überraschung:

Ach du Schei… sind das viele Flöhe!


–> Flöhe auf Katzen sind kein „Makel“. Das passiert eben mal. Besonders bei Freigängern hier auf dem platten Land. Einmal mit der Nase in eine Igelhöhle / Igel Nest geschnuppert und schon haben dutzende von Flöhen ein neues Zuhause gefunden.
Gehen Sie rechtzeitig zum Tierarzt, lassen Sie sich ein wirksames Flohmittel mitgeben und verhindern so eine Invasion im Haus, denn dann wird´s aufwändig.
Doch auch dafür hat der Tierarzt die richtige Umgebungsbehandlung, bevor der Kammerjäger kommen muss.
–> Machen Sie einen Termin bei uns in der Praxis!

–> Flohmittel aus dem Internet, dem Baumarkt, dem Futterhandel oder dem Reformhaus wirken nur, wenn keine Flöhe da sind! Wirksame Flohmittel unterliegen der Rezept- bzw. Verschreibungspflicht. Behandeln Sie immer ALLE Tiere im Haus gegen Flöhe!

–> Flöhe können Würmer übertragen, also denken Sie auch an eine Entwurmung der Katzen. 

–> Eine echte Flohinvasion im Haus, die tatsächlich plötzlich auftreten kann, wobei dann auch Menschen gebissen werden können. ist wirklich ein Notfall und sollte auch am Wochenende im Notdienst behandelt werden. Ein einzelner Floh oder ein bisschen Flohkot im Fell hat bis Montag Zeit!

3. Überraschung:

Oh, die eine Katze ist ja ein Kater – gut, dass ich immer noch mal unter den Schwanz schaue, bevor ich den Bauch rasiere oder Schlimmeres … (ohne Foto) 

Katzenkastrationsaktion 2021 – ganz überraschend auch dieses Jahr


Tierschutz; Hauskatzen; Katzenkastrationsaktion 2021


Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat uns wie folgt informiert:

„Diesjährige Katzenkastrationsaktion beginnt am 06. Dezember. Das Land stellt 150.000 € für die Kastration verwilderter Hauskatzen zur Verfügung Hannover.
Am 06. Dezember startet die jährliche Aktion zur kostenlosen Kastration von herrenlosen Streunerkatzen in Niedersachsen. Bis zum 17. Dezember wird die Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von rund 2.000 verwilderten Hauskatzen und Katern ermöglicht. Teilnehmen dürfen Tierschutzvereine, Tierheime und ehrenamtliche BetreuerInnen von kontrollierten Futterstellen.

Das Land Niedersachsen stellt diesmal 150.000,- Euro aus Mitteln der politischen Liste des Landtages zur Verfügung.

Damit knüpft das Land an die vier erfolgreichen Aktionen in den Jahren 2018, 2019 und 2020 an. Insgesamt wurden hierbei 11.206 verwilderte Katzen kastriert, gekennzeichnet und registriert. „Die Verhinderung von viel Katzenleid, das Engagement der Städte und Gemeinden sowie der vielen Ehrenamtlichen, die im Katzenschutz tätig sind, sind überzeugende Gründe für mich, die Aktion auch dieses Jahr wieder fortzusetzen.“ betont die Landesbeauftragte für Tierschutz, Michaela Dämmrich.

Das 2017 von ihr initiierte Bündnis mit der Tierärztekammer Niedersachsen, dem Bund praktizierender Tierärzte, dem Deutschen Tierschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V., Findefix, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes e.V., der Tierschutzorganisation TASSO e. V. sowie dem Verband der niedersächsischen Tierschutzvereine (VNT e.V.) und dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT e.V.) macht die Aktion auch dieses Jahr wieder möglich.

Die beteiligten Tierschutzorganisationen unterstützen das Projekt mit einer Spende von insgesamt 50.000,- € und die praktizierenden Tierärzte spenden – wie bei den letzten Aktionen – 25,- € pro Behandlung zurück. So kommen zu den 150.000,- € des Landes weitere rund 102.000,- € durch Tierschutzorganisationen und Spenden der Tierärzte dazu. „Ich bedanke mich für die Spendenbereitschaft und Mitarbeit und bei der Tierärztekammer für die Durchführung des Projektes, welches aufgrund der Kammerwahlen diesmal erst im Dezember stattfinden kann.

„Kastriert werden bei dieser Aktion nur herrenlose Streunerkatzen, die vorab bei der zuständigen Stadt oder Gemeinde als Fundtier gemeldet wurden. Katzen, denen ein Besitzer zugeordnet werden kann, sind von der Aktion ausgenommen. Der Besitz an einer Katze kann durch Kennzeichnung und Registrierung sicher festgehalten werden. Insofern kann jeder Besitzer verhindern, dass seine Katze ungewollt im Rahmen der Aktion kastriert wird“, so Frau Dämmrich.

Den genauen Ablauf des Katzenschutzprojektes sowie sämtliche Teilnahmebedingungen und Formulare erhalten die TeilnehmerInnen in ihrer teilnehmenden Tierarztpraxis oder auf der Internetseite der Landesbeauftragten für Tierschutz des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter:
https://www.ml.niedersachsen.de

Tierärzte und Tierärztinnen können sich zusätzlich über den internen Mitgliederbereich der Tierärztekammer Niedersachsen über die Bedingungen der Teilnahme informieren und die entsprechenden Unterlagen herunterladen. https://www.tknds.de

Aktuell zur Corona-Lage und den Sicherheitsbestimmungen:


Beim Einfangen und Überbringen der Katzen in der Tierarztpraxis ist die 2G-Regel einzuhalten.
Daneben sind die Hygienemaßnahmen zu beachten, d.h. die Abstandsregel von 1,50 m, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie das Beachten der Händehygiene.
(Corona-Maßnahmen in unserer Praxis s. Blogartikel)


Hintergrund


Noch immer leben verwilderte Hauskatzen in Niedersachsen. Die unkontrollierte Vermehrung von ausgesetzten und verloren gegangenen Hauskatzen, die auf sich alleine gestellt verwahrlosen, an Hunger leiden und von Krankheiten und Parasiten heimgesucht werden, stellt ein großes Problem dar. Verwilderte Katzen, auch Streunerkatzen, herrenlose Katzen oder Straßenkatzen genannt und deren Nachkommen in vielfacher Generation, sind und bleiben Hauskatzen, die ausgesetzt, zurückgelassen, entlaufen und den Bezug zum Menschen verloren haben.

Ohne menschliche Versorgung und Betreuung sterben diese Katzen an den Folgen der Mangelernährung oder aufgrund von Infektionskrankheiten meist schon als Jungtiere vor Erreichen des ersten Lebensjahres qualvoll. Die Katzen leiden an Parasiten wie Magen-Darm-Würmern, Toxoplasmen sowie Milben und Flöhen. Infektionskrankheiten wie z.B. Katzenschnupfen, Katzenleukose und feline Anämie können sich ungehemmt ausbreiten und führen unbehandelt zum Tod.

Sie sind somit auch eine Gefahr für alle Hauskatzen, die sich bei Freigang anstecken können.

Die Katzen bekommen in aller Regel zweimal im Jahr bis zu sieben Junge. Durch die Kastration der geschlechtsreifen Kater und Katzen wird die Population wirkungsvoll eingedämmt.

Dies hat natürlich nur Erfolg, wenn Katzenhalter in Privathaushalten gleichzeitig Verantwortung zeigen und ihre geschlechtsreifen Kater vor dem Freigang kastrieren lassen. Ansonsten würden diese Freigänger die Populationen der Streunerkatzen immer wieder hochtreiben.

Deswegen sind in Gebieten mit vielen Streunerkatzen und ausgedehnter Problematik Katzenschutzverordnungen ein wichtiges Werkzeug, um eine weitere Vermehrung und Verelendung der Straßenkatzen erfolgreich zu verhindern. In Niedersachsen gibt es nach aktueller Erhebung derzeit mindestens 169 Verordnungen zum Schutz der Katzen (34 hiervon auf Grundlage des Tierschutzgesetztes und 135 nach Ordnungsrecht). Diese Verordnungen sind in 477 Städten und Gemeinden gültig.

„Ich appelliere an jede/n Katzenbesitzer/In, die eigene Katze chippen und bei Tasso e.V. oder Findefix e.V., den beiden Haustierregistern, registrieren zu lassen. So kann die Katze bei Verlust schnell wiedergefunden werden und entgeht dem Schicksal einer Straßenkatze. Ebenso sollte die Katze vor dem ersten Freigang vor Eintreten der Geschlechtsreife kastriert werden, um ungewollten Nachwuchs zu verhindern.“

Anlage 1: Flyer Katzenkastrationsaktion 2021



Ganz überraschend auch dieses Jahr – Vorgehen bei uns in der Tierarztpraxis:

1. Jetzt schon einen vorläufigen Termin bei uns vereinbaren – https://DocGoy.de – per Telefon
2. Sicherstellen, dass alle obigen Regeln eingehalten sind, u.a.:
    – wirkliche Streunerkatze (u.a. herrenlos und nicht registriert)
    – vorab (!) bei der Samtgemeinde als solche gemeldet
    – Nachsorge übernehmen
3. Vor dem 6.12. kann noch nichts unternommen werden, da die Internetseite zur Eintragung erst dann frei geschaltet ist. 
4. Das Tier nach dem 6.12. dann zum Termin in die Praxis bringen und den Auftragsbeleg unterschreiben
5. Nach der Kastration das Tier für einige Tage zur Nachsorge unterbringen und dann wieder an Ort und Stelle aussetzen.