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Der Stopfmagen bei Kaninchen & Meerschweinchen


Der Stopfmagen bei Kaninchen & Meerschweinchen


Haben Sie gewusst, dass bei Kaninchen und Meerschweinchen eine kontinuierliche Nahrungsaufnahme lebensnotwendig ist?

Im Gegensatz zu Menschen, Hunden oder Katzen besitzt der Magen von Kaninchen und Meerschweinchen kaum Muskulatur. Das bedeutet, dass die Nahrung nicht aktiv in den Darm gelangt, sondern erst, wenn neues Futter den Mageninhalt voran schiebt. Deshalb spricht man auch von einem sogenannten „Stopfmagen„.


Häufig stellen Kaninchen und Meerschweinchen die Futteraufnahme aufgrund von Zahnfehlstellungen oder Magenschmerzen ein. Infolgedessen kann die Nahrung nicht in den Darm gelangen und es entstehen Bakterien, die letztendlich zum lebensbedrohlichen Aufgasen des Magen- und Darmtraktes führen können.

Daher gilt: Achten Sie stets darauf, dass Ihr geliebtes Haustier ausreichend Futter zu sich nimmt. Sollte dies nicht der Fall sein, können spezielle Ergänzungsfuttermittel für eine geregelte Verdauung hinzugezogen werden sowie eine Zwangsernährung mit Päppelbrei erfolgen. Untenstehend finden Sie unsere Produktempfehlungen dazu.
Sollte nach spätestens 1-2 Tagen keine Besserung auftreten, empfehlen wir Ihnen dringend einen Tierarzt aufzusuchen.


Die richtige Haltung von Kaninchen


Die richtige Haltung von Kaninchen


Wer sich um die Haltung von Kaninchen kümmert, sollte sich vorher ausgiebig informieren, denn diese Tiere sind keineswegs anspruchslos. Kaninchen sind liebevolle Tiere, die es verdienen, sich vorher darüber zu informieren, um ihnen ein ebenso liebevolles Zuhause und ein interessantes und abwechslungsreiches Leben zu schenken.

Für eine artgerechte Haltung eines Kaninchens ist es wichtig, für genügend Platz zu sorgen, denn diese Tiere sind nicht geeignet für eingeschlossene Käfige in einem engen Raum. Als Faustregel gilt, dass man darauf achten muss, mindestens zwei Quadratmeter Platz pro Tier zur Verfügung stellen zu können. Ein Käfig als Behausung ist völlig ungeeignet, da diese meist zu klein sind und nicht genügend Auslauf für das Kaninchen gewährleisten. Es ist aber vorteilhaft, den Tieren einen Käfig als mögliche Toilette anbieten zu können.

Kaninchen ernähren sich von Natur aus vegetarisch. Das bedeutet für einen Halter, dass er ihnen viele Pflanzen verfüttern sollte. Das heißt, das Beste aus der Natur. Damit soll sichergestellt werden, dass das Futter genauso frisch sein sollte. Die gepflückte, lange Lagerung von Grünzeug ist daher nicht gesund und sollte ausgeschlossen werden. Besonders geeignete und beliebte Pflanzen für unsere Nager sind zum Beispiel: Löwenzahn, Krokus oder auch Salbei. Dazu sollte auch Heu mitgemischt werden.

Die Tiere brauchen bei der Haltung zu Hause aber auch feste Nahrung. Diese werden im Fachhandel für den Heimtierbedarf in Form von fertigen Mischungen angeboten. Dort kann man noch mehr Kaninchen-Infos bekommen. Es sollte darauf geachtet werden, dass man nicht alle Pflanzen dem Kaninchen verfüttert, denn einige von ihnen können giftig sein. 


Diese sozialen Tiere sollten auf keinen Fall alleine gehalten werden. Sie werden meistens paarweise oder zu dritt zum Kauf angeboten. Es sollten jedoch niemals zwei Weibchen zusammengehalten werden, denn es könnte zu Rivaliätskämpfen kommen, die manchmal mit schweren Verletzungen enden. Es ist von Vorteil, die Männchen zu kastrieren, weil sie sonst einen starken Fortpflanzungsdrang entwickeln, unter dem dann die anderen Kaninchen zu leiden haben. Kastrierte Männchen sind selbst meist gut verträglich.

Fazit: Man kann viele schöne Stunden mit Kaninchen verbringen, sie sind in der Regel zahm und eignen sich als Haustiere sehr gut. Aber ein Halter muss sich bewusst sein, dass es viel Zeit und Arbeit kostet, sie zu halten, und deshalb sollte man sich vorher sehr gut über Ihre Haltung informieren.

Mehr Infos zu Heimtieren finden Sie hier:
https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/heimtiere/


Falls es noch an Geschenken mangelt – Gutschein vom Tierarzt


Falls es noch an Geschenken mangelt – Gutschein vom Tierarzt


Falls es hier im Landkreis Lüchow-Dannenberg noch an einer Geschenkidee mangelt…

Wie wäre es mit einem Gutschein von dem Tierarzt Ihres Vertrauens?

Hier bei uns erwerben, verschenken und dann bei uns wieder einlösen lassen! 

–> Kleintierpraxis Gusborn – DocGoy

Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum – Hundemafia

Quelle


Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

Jedes Jahr wird davon berichtet, jedes Jahr wird davor gewarnt und jedes Jahr haben wir Tierärzte nach Weihnachten dann mit der „Bescherung“ zu kämpfen.

Tiere werden einfach ungefragt zu Weihnachten verschenkt. 

Die neuen Tierhalter haben wenig Ahnung, wissen gar nicht, was auf sie zukommt, sind überfordert oder noch schlimmer, das Tier kam aus dem „Internet“ und ist vom ersten Tag an sterbenskrank.

Bitte informieren Sie sich VOR dem  Kauf eines Tieres bei einem Tierarzt ihres Vertrauens, was für ein Tier zu wem passt.

Hier einmal eine kurze (bei weitem nicht abschließende) Liste, was oft vorkommt:

  • Nachtaktive Nagetiere sind nichts für Kinder.
  • Hunde und Katzen verursachen Folgekosten, außer Anschaffung und Futter.
  • Kaninchen und viele Vögel dürfen nicht als Einzeltiere gehalten werden.
  • Ein Meerschweinchen ist kein „Spielkamerad“ für ein Kaninchen.
  • Das Internet ist kein geeigneter Marktplatz für den Handel mit lebenden Tieren.

Hier finden Sie ein kurzes eBook für den korrekten Welpenkauf: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/ebook-hund-katze/

Hier noch einmal ein Bericht über die „Hundemafia“ der nicht vergessen werden  sollte:

Schenken Sie lieber einen Gutschein zu Weihnachten und nehmen Sie sich Zeit un Ruhe, um das für Sie und Ihre Familie passende Haustier zu finden und bei einem seriösen Händler zu kaufen.

Wussten Sie das über Kaninchen?


Kaninchen tierartgerecht halten

Wir, der Verein Möhren sind orange e.V., setzen uns für eine artgerechte Haltung von Kaninchen ein. Unser Antrieb ist es, Kaninchenhalter/innen bei all ihren Problem und Fragen zu unterstützen und über die Bedürfnisse von Kaninchen aufzuklären. Hierzu zählt z.B. die artgerechte Haltung.


Haltung

Kaninchen sind sehr soziale Tiere und müssen immer mindestens ein Partnertier haben. In der freien Wildbahn leben die Tiere in Gruppen oder Kolonien mit bis zu 100 Tieren zusammen. Menschen oder andere Tiere ersetzen kein Partnertier. Sie sprechen nicht die gleiche Sprache und die Tiere leben einsam nebeneinander her. Das Sozialverhalten verkümmert in Einzelhaltung sehr schnell und das Tier ist unglücklich.


Ebenso ist jeder handelsübliche Käfig viel zu klein. Jeder, der seine Kaninchen im Käfig hält und diese schon mal aus dem Käfig gelassen hat, sieht, wie groß der Bewegungsdrang wirklich ist. Sie haben einen ähnlich hohen Bewegungsdrang wie eine Katze und diese würde man doch nie in einen Käfig sperren. Also empfehlen wir pro Kaninchen Dauerhaft mindestens 2-3 m² Platz. In Außenhaltung sogar noch mehr! Und zusätzlich sollte immer noch viel Auslauf ermöglicht werden. Bietet man seinen Tieren nicht diesen dauerhaften Platz an, verkümmern die Gelenke und Muskeln, sie werden träge und leiden an Übergewicht, was wiederum schnell zu Herzproblemen führen kann. Weiterhin kann die eingeschränkte Bewegung zu ernsten Verhaltensstörungen (z. B. Gitternagen, Aggressivität, ect.) führen. 


Ernährung

Der nächste Punkt ist die richtige Ernährung. Das Problem der meisten Futtermischungen aus dem Zoofachhandel oder aus dem Supermarkt ist, dass sie getreidehaltig und damit dauerhaft schädlich für die Tiere sind. In freier Natur würden Kaninchen weder Honig oder Zucker noch gefärbte Nahrung, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Milchprodukte oder gemahlenes Getreide zu sich nehmen. Ihr empfindliches Verdauungssystem kann diese Stoffe nicht verwerten. Auch wenn die Kaninchen nicht sofort sterben, schädigt das ihren empfindlichen Körper auf Dauer enorm. Durch die falsche Druckbelastung beim kauen von Trockenfutter können Schäden an den Zähnen und Kieferknochen entstehen. Daher setzen wir uns für eine Ernährung mit Wiesenkräutern, Gräsern, Ästen, verschiedenen Pflanzen und blättrigem Gemüse ein. Im Winter empfiehlt sich ein Blick in die Gemüsetheke im Supermarkt. Vieles, was wir gerne essen, ist für die Kleinen ebenso lecker. Außerdem wirkt eine gesunde Ernährung auch Krankheiten entgegen. Eine win-win Situation für alle. Ein gesundes Tier und somit weniger Tierarzt kosten für den Halter.


Vorsorge

Bei Kaninchen ist es nicht immer einfach, zu erkennen, ob es den Tieren gut geht. Als Fluchttiere verstecken sie ihre Krankheiten so gut wie möglich. Daher ist es wichtig, seine Tiere täglich zu beobachten, um Verhaltensänderungen zu erkenne und dann schnellstmöglich einen kaninchenkundigen Tierarzt aufzusuchen. Zum optimalen Schutz sollten die Tiere regelmäßig einem Tierarzt vorgestellt und gegen Myxomatose und RHD 1 & 2 geimpft werden.

Bietet man seinen Tieren dann noch etwas Beschäftigung, sieht man, wie sehr sie aufblühen. Es ist eine Freude, sie beim Buddeln und Spielen zu beobachten. Bei Fragen zur artgerechten Haltung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Auf unserer Homepage https://www.moehren-sind-orange.de/ finden Sie alle wichtigen Infos. Oder sie laden hier einfach unsere Info-Flyer herunter. Ebenso bieten wir Beratungen per E-Mail oder Telefon an. Also klicken sie doch einfach mal rein!