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Welttierschutztag – Was kann man tun?

Welttierschutztag – Was kann man tun?


Natürlich ist im Bereich Tierschutz noch viel zu tun an allen Ecken und Enden. 

Nicht nur weltweit sondern auch hier in Deutschland. Auch, wenn sogar die Bundestagswahl unter dem Motto stand: „Jetzt mehr Tierschutz“.

Die einen retten Hunde und/oder Katzen aus Rumänien oder Mallorca, die anderen setzen sich gegen Massentierhaltung ein und wieder andere treffen die persönliche Entscheidung, vegetarisch oder vegan zu leben.

Man kann sich nicht für alles engagieren und einsetzen. Jeder muss seine eigenen Prioritäten wählen.

Wir hier bei uns in der Kleintier-Praxis Gusborn versuchen vor allem dort aktiv zu werden, wo es in unserem Einflussbereich ist.

  • Kastration und Kennzeichnung aller freilaufenden Katzen & Kater
  • Registrierung aller gechippten Tiere durch unsere Programm-Verknüpfung mit Tasso
  • Aufklärung, was die richtige Hunderasse für die jeweilige Lebenssituation ist und vor allem auch Aufklärung über die schweren chronischen gesundheitlichen Behinderungen von fehlgeleiteten Züchtungen („Defektzucht“).
  • Unterstützung der Aktion „Impfen für Afrika“ von „Tierärzte ohne Grenzen e.V.“


Wir wünschen Euch und Ihnen allen einen tierlieben „Welt-Tierschutz-Tag“, Gesundheit für Ihre eigenen Tiere und Sensibilisierung für die Herausforderungen, die wir auch im Bereich Tierschutz immer noch haben.

3. Kampagne gegen Qualzucht



Weitere Infos dazu finden Sie hier: 
https://www.tieraerztekammer-berlin.de/qualzucht/qualzuchtkampagne-iii.html



Die ganze Tierärzteschaft setzt sich seit Jahren gegen Qualzucht ein – leider ohne großen Erfolg: https://www.bundestieraerztekammer.de/tierhalter/qualzuchten/



Hier ist ein Blogbericht aus eigener Erfahrung:
https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/eine-wahre-begebenheit/

Pressmitteilung:

Schön sinnlos! – „umdenken-tierzuliebe“

Dritte Kampagne der Tierärztekammer Berlin gegen Qualzuchten

Berlin, 1. Dezember 2020 – Mit ihrem aktuellen Kampagnenslogan „Schön sinnlos!“ möchte die Berliner Tierärztekammer den Trend zum unbedachten Tierkauf stoppen und potenzielle Käufer*innen sensibilisieren. Seit dem 1. Dezember sind in Berlin auf Bussen Plakate gegen Qualzucht veröffentlicht, auf denen Tierärzte*innen Stellung beziehen bzw. die durch Zucht auf vermeintliche Schönheit, Niedlichkeit oder Extravaganz entstandenen Defektzuchten prob-lematisiert werden.

Außerdem wurden Informationsstelen entwickelt, die u. a. in Bürgerämtern und tierärztlichen Praxen über die Problematik extremer Zuchtformen und Defektzuchten aufklären sollen. Be-gleitet wird die Aktion durch Postkarten, Flyer und Buttons sowie Anzeigen in regionalen Ta-geszeitungen. Geplant ist darüber hinaus ein Informationsstand im Hundeauslaufgebiet am Grunewaldsee in Berlin.

„Der Hang zum Besonderen darf nicht auf Kosten der Tiergesundheit gehen“, mahnt die Prä-sidentin der Tierärztekammer Berlin, Dr. Heidemarie Ratsch. Schönheitsideale wie kurze Schnauzen oder besonderes Fell (gestromt, weiß oder gar kein Fell) haben zumeist gesund-heitliche Schäden für die Tiere als Nebenwirkung. Sie führen dazu, dass relevante Sinne der Tiere gestört sind. Die Tiere leiden z. B. unter Atemnot, sind taub, blind oder haben Probleme sich zu orientieren, wenn ihnen die Sinneshaare fehlen. Da ein Großteil der Hunde und Katzen nicht von professionellen Züchter*innen gezüchtet wird, sollten potenzielle Tierhalter*innen ge-nerell über rassespezifische Gesundheitsrisiken und mögliche Erbmängel aufgeklärt werden. Denn Qualzucht ist nicht niedlich, sondern schafft Schmerzen, Leiden und Schäden! Werden solche Tiere nicht gekauft, werden sie auch nicht mehr gezüchtet.

Neben Aufklärung muss auch der Import bzw. das Verbringen solcher Tiere untersagt werden. Ein striktes Ausstellungsverbot – nicht nur für Hunde – muss etabliert und die Zucht streng reguliert werden. Außerdem sollte jede Nutzung von Defektzuchten in der Öffentlichkeit durch Werbung oder in Filmen unterlassen werden, um den Erwerb solcher Tiere nicht zusätzlich anzureizen. Alle sind gefordert hier Abhilfe zu schaffen. Helfen Sie mit und lassen Sie uns die Öffentlichkeit gemeinsam aufklären. Studierende der Veterinärmedizin engagieren sich schon und stellen die Stelen bei interessierten Einrichtungen auf und versorgen sie mit zusätzlichen Informationsmaterialien.

Gefördert durch:

  • Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung Berlin
  • Klaus Liedtke-Stiftung

Weiterführende Informationen:

www.tieraerztekammer-berlin.de/qualzucht

www.bundestieraerztekammer.de/tierhal-ter/qualzuchten/