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Flöhe und Zecken bei Hunden und Katzen

 

Flöhe und Zecken bei Hunden und Katzen

Flöhe sind winzige flügellose Insekten, die sich fortbewegen, indem sie entweder springen oder von einem Gebiet zum anderen hüpfen. Flöhe können bis zu zwei Meter hoch klettern. Das ist hoch genug, um ohne große Anstrengung auf einem Haustier zu landen. Darüber hinaus kann ein Floh 10.000 Mal springen, ohne eine Pause einzulegen. Sie verfügen über einen einzigartigen Federmechanismus, der es ihnen ermöglicht, an Orte zu gelangen, die viele geflügelte Insekten nicht erreichen können.

Der häufigste Floh wird vielleicht Katzenfloh genannt, aber er ist auch bei Menschen und Hunden zu finden. Diese Flöhe werden normalerweise im Freien aufgelesen, können aber auch in Zwingern aufgesammelt werden. Sie können auf anderen Hunden oder Katzen, auf Kleidung oder Bettwäsche mitfahren. Jegliches Material, das Floheier, Larven oder Flöhe enthält, kann diese Flöhe zu uns nach Hause transportieren.

Schon wenige Flöhe auf Hunden und Katzen können beim Haustier böse Kratzer verursachen. Dieses Kratzen kann zu einem Hautausschlag oder einer Hautreizung führen, und wenn es unbehandelt bleibt, können sich diese Reizungen infizieren. Wenn der Flohbefall schwer genug ist, kann er bei einem Hund oder einer Katze sogar zu Anämie führen. Unsere Haustiere können eine Allergie gegen das Protein entwickeln, das ein Floh absondert, um die Blutgerinnung zu verhindern, was zu einer so genannten schweren allergischen Dermatitis führen kann. Dies kann Symptome wie Appetitlosigkeit, Fieber und ständiges Kratzen verursachen, was zu weiteren Hautschäden bei dem Tier führen kann.




Wie man Parasiten los wird

Es gibt Möglichkeiten, einen Flohbefall zu vermeiden und sie davon abzuhalten. Das Fell des Haustieres sollte immer auf Flöhe, besonders nachdem es im Freien war, kontrolliert werden. Es sollte beim Bürsten des Tieres auf Flohschmutz, der wie kleine Schmutzflecken aussieht, geachtet werden. Sie befinden sich um den Ansatz der Ohren, am Schwanzansatz und besonders unter dem Kinn.

Halsband, die Spielsachen und das Bettzeug unserer Haustiere sollten häufig gesäubert und gewaschen werden. Es ist auch wichtig und angebracht, den Tierarzt darauf anzusprechen, den befallenen Hund oder die Katze in ein Flohpräventionsprogramm aufzunehmen.

Die Wohnung sollte stets sauber gehalten und staubgesaugt werden. Der Staubsauger sollte häufig über Fußböden, Möbel und Teppiche laufen. Bettwäsche sowie Kissen und Decken auf der Couch sollten häufig gewaschen werden, um Eier und Flöhe zu entfernen.

Ein Tierarzt kann die beste Flohbehandlung für unser Haustier empfehlen. Wenn sich jedoch Flöhe in der Wohnung befinden, muss möglicherweise ein zugelassener Schädlingsbekämpfer ermittelt werden, um das größere Flohproblem zu bekämpfen.

ACHTUNG! Gerade im Bereich Floh- und Zeckenbekämpfung wird vieles auch ohne tierärztlichen Rat angeboten und in Tiermärkten oder im Internet verkauft. Wirklich nachgewiesen wirksame Arzneimittel gibt es jedoch nur beim Tierarzt

Durch Zecken verursachte Krankheiten

Es gibt einige schwerwiegende Krankheiten, die sowohl bei Menschen als auch bei den Haustieren durch Zecken verursacht werden können. Zwei davon sind:

Lyme-Krankheit: Diese Krankheit wird durch eine bakterielle Infektion verursacht, die Hunde, Katzen, Menschen und andere Säugetiere befallen kann. Der Hauptüberträger ist die Hirschzecke. Anzeichen einer Lyme-Borreliose sind Depressionen, Appetitlosigkeit, Fieber, Lymphknotenschwellungen, Nierenversagen und geschwollene, schmerzhafte Gelenke.

Zytauxzoonose: Dies ist eine tödliche Infektion, die durch Zeckenstiche übertragen wird. Sie ist im Süden weit verbreitet, und die Krankheit wird durch Rotluxkatzen übertragen. Zecken ernähren sich von Luchsen, die die Infektion dann auf Hauskatzen übertragen. Die Krankheit ist für Hauskatzen tödlich. Klinische Anzeichen der Infektion sind Atembeschwerden, hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Gelbsucht, Koma und dann der Tod. Es ist keine Heilung bekannt, und die Krankheit schreitet vom Ausbruch bis zum Tod innerhalb weniger Wochen rasch fort.

Weitere tierische Infos auf unserer Homepage: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/tierarzt/

Heute heißt es Zähne zeigen!


Heute heißt es Zähne zeigen!


Wurden Sie heute schon genüsslich von Ihrem Haustier angegähnt und es kam Ihnen eine übelriechende Duftwolke entgegen?

Der Grund für Mundgeruch bei Hunden und Katzen ist häufig mangelnde Zahnhygiene. Wie bei uns Menschen können sich Nahrungsreste in den Zahnzwischenräumen festsetzen und so den optimalen Nährboden für Bakterien darstellen. Als Folge entstehen Verfärbungen der Zahnoberfläche, dem so genannten Zahnbelag. Mit der Zeit kann sich daraus harter Zahnstein bilden, der schließlich zu schmerzhaften Entzündungen des Zahnfleisches und unbehandelt sogar zum Zahnverlust führen kann.

Um Ihrem Tier diese Schmerzen bzw. eine Zahnbehandlung beim Tierarzt und die damit verbundene Vollnarkose zu ersparen, ist es wichtig, schon früh mit der Zahnpflege anzufangen.


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Die richtige Ernährung für Welpen


Die richtige Ernährung für Welpen


Bis zu ihrer dritten Lebenswoche ernähren sich Hunde ausschließlich von Muttermilch. Diese enthält alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien. Danach haben Hunde einen etwas erhöhten Energiebedarf, weshalb ab der dritten Woche oft Welpenfutter neben der Muttermilch gegeben wird. Ab der achten Woche werden die Welpen von der Muttermilch entwöhnt und lernen von da an alleine mit der ihnen zur Verfügung gestellten Nahrung auszukommen. Ab hier landet ausschließlich Welpenfutter im Napf der Kleinen. Vom ersten bis zum sechsten Monat sollte ein Welpe dabei drei bis viermal täglich in kleinen Portionen gefüttert werden. Danach reichen zwei bis drei Portionen über den Tag verteilt aus. Ausgewachsene Hunde kommen sehr gut mit zwei Mahlzeiten pro Tag aus. Je nach Rasse und Größe des ausgewachsenen Hundes sollte bei der Fütterung einiges beachtet werden.

Die richtige Ernährung eines Hundes beginnt schon im Welpenalter. Je nach Rasse verschiedene Wachstumsphasen. So sind zum Beispiel kleine Rassen oft schon mit acht Monaten ausgewachsen, größere Rassen mit rund zwei Jahren. Damit ein Welpe richtig und gesund wachsen kann benötigt er das richtige Futter, welches ihn mit ausreichend Energie und allen benötigten Nährstoffen versorgt. Ideal dafür ist zum Beispiel spezielle Welpennahrung, welche ein Hund bis zum Alter von rund einem Jahr oder länger bekommen kann. Aber was braucht ein Welpe überhaupt um gut wachsen zu können und welche Bedürfnisse hat ein Junghund?

Welpen kleiner Rassen richtig füttern

Welpen brauchen viel Energie und dies ist auch bei Welpen kleiner Rassen nicht anders. Sie brauchen vor allen Kohlenhydrate, Proteine und Mineralstoffe. Bei kleinen Rassen ist aber besonders darauf zu achten, dass nicht zu viel gefüttert wird. Zu viel Kohlenhydrate beschleunigen zwar den Wachstumsprozess, führen aber auch zu Übergewicht. Und besonders kleine Rassen haben dann im Erwachsenenalter mehr damit zu kämpfen, wenn sie ein oder zwei Kilo mehr auf den Hüften haben als Hunde größerer Rassen. Eine Überfütterung schlägt sich dann negativ auf die Entwicklung der Knochen aus und belastet Gelenke sowie Bänder und Sehnen unnötig.

Die Welpen großer Rassen werden anders gefüttert

Es ist auch für Welpen großer Rassen enorm wichtig auf den richtigen Energiebedarf einzugehen und nicht mehr Energie zur Verfügung zu stellen als benötigt wird. Mehr Energie, meistens in Form von Kohlenhydraten und Proteinen, führt zu einem schnelleren Wachstum des Hundes. Doch gerade größere Rassen sind erst nach einem Jahr völlig ausgewachsen und sie brauchen diese Zeit auch. Ganz große Rassen wie die Deutsche Doggen benötigen sogar mehr Zeit. Nehmen Welpen von größeren Hunderassen zu schnell an Gewicht zu, dann führt dies später zu Gelenkproblemen sowie Knochenproblemen. Gerade solche Welpen benötigen in ihrer Wachstumsphase auch vermehrt Kalzium, welches dem Futter beigemischt sein sollte. So wird gewährleistet, dass die Knochen des adulten Hundes stark und belastbar sind. Manche Besitzer von großen Rassewelpen füttern relativ schnell Futter für erwachsene Hunde, da sie Angst haben, dass der hohe Energieanteil im Welpenfutter das Wachstum eben zu sehr beschleunigt. Dies ist aber in der Regel nicht der Fall. Ein Weglassen des Welpenfutters führt nur dazu, dass dem Hund wichtige Nährstoffe entzogen werden die er für gesundes Wachstum benötigt. 


Weitere Infos zur Hundeernährung hier: 
https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/startseite-hund/

Mischen von nassem und trockenem Hundefutter


Mischen von nassem und trockenem Hundefutter


Nasses Futter. Trockenes Futter. Was ist oder könnte die richtige Mischung für unsere Lieblinge sein? Sind Sie ein Mischfutterfan und geben Sie Ihrem Hund jeden Tag gerne ein wenig von beiden Sorten? Oder legen Sie ein bisschen Nassfutter als Leckerli oben drauf?

Mischfutter ist wirklich üblich – daher ist es gut, ein wenig mehr darüber zu wissen, damit eine fundierte Wahl zwischen Nass- oder Trockenfutter für Hunde getroffen werden kann.

Der Schlüssel ist die Qualität – und jedes Hundefutter muss die richtigen Nährstoffe für unseren Hund enthalten, in welcher Form es auch immer verabreicht wird. Das bedeutet, dass auch auf die Portionsgrößen geachtet werden, vor allem ein Futterwechsel langsam vorgenommen und das beste Nassfutter zum Einmischen gefunden werden muss.




Was sind die Vorteile einer Mischfütterung?

Hunde lieben das Futter – oder besser gesagt, Hunde lieben das Fressen! Einige Hunde fressen kein Nassfutter, einige fressen kein Trockenfutter, aber fast alle fressen Mischfutter. Wie auch wir lieben unsere Begleiter ebenso die Abwechslung und Mischfutter verleiht ihrem Napf mehr Geschmack, Textur und Aromen.
Das Mischen von Nass- und Trockenfutter für Hunde bedeutet, dass unser Hund das Beste aus beiden Welten erhält. Es kann die Mahlzeiten zu etwas ganz Besonderem machen – und die wählerischsten darunter für sich gewinnen. 

Portionen richtig mischen

Die Art und Weise, wie Trockenfutter hergestellt wird, bedeutet, dass es mehr Kalorien pro Verzehr hat als Nassfutter. Wenn es also darum geht, Nass- und Trockenfutter für Hunde zu mischen, kann es den Anschein haben, dass es einen größeren Anteil an Nassfutter als an Trockenfutter gibt.
Bei der Fütterung von Mischfutter für unseren Hund ist jedoch nicht die Futtermenge, sondern die Anzahl der Kalorien wichtig.

Das richtige Nassfutter

Nassfutter sollte stets frei von zugesetzten künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen und angereichert mit Vitaminen und Mineralien sein.
Wenn es um die Ernährung unseres Hundes geht, bedeutet dieses Nassfutter, dass unser Liebling Eiweiß aus Fleisch und Fisch für eine gesunde Körperkondition erhält, und es eine natürliche Quelle von Fettsäuren für eine gesunde Haut und glänzendes Fell bedeutet. 

Ist Trockenfutter besser für Zähne?

Trockenfutter trägt dazu bei, die Ansammlung von Plaque und Zahnstein (auch bekannt als Zahnstein) zu reduzieren, und Hunde lieben das Knirschen. Regelmäßiges Zähneputzen ist am besten, und Kauen von guter Qualität hilft dabei. 


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