25. Januar 2021 - Hund Katze Heimtier Kleintier Haustier

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Flöhe und Zecken bei Hunden und Katzen

 

Flöhe und Zecken bei Hunden und Katzen

Flöhe sind winzige flügellose Insekten, die sich fortbewegen, indem sie entweder springen oder von einem Gebiet zum anderen hüpfen. Flöhe können bis zu zwei Meter hoch klettern. Das ist hoch genug, um ohne große Anstrengung auf einem Haustier zu landen. Darüber hinaus kann ein Floh 10.000 Mal springen, ohne eine Pause einzulegen. Sie verfügen über einen einzigartigen Federmechanismus, der es ihnen ermöglicht, an Orte zu gelangen, die viele geflügelte Insekten nicht erreichen können.

Der häufigste Floh wird vielleicht Katzenfloh genannt, aber er ist auch bei Menschen und Hunden zu finden. Diese Flöhe werden normalerweise im Freien aufgelesen, können aber auch in Zwingern aufgesammelt werden. Sie können auf anderen Hunden oder Katzen, auf Kleidung oder Bettwäsche mitfahren. Jegliches Material, das Floheier, Larven oder Flöhe enthält, kann diese Flöhe zu uns nach Hause transportieren.

Schon wenige Flöhe auf Hunden und Katzen können beim Haustier böse Kratzer verursachen. Dieses Kratzen kann zu einem Hautausschlag oder einer Hautreizung führen, und wenn es unbehandelt bleibt, können sich diese Reizungen infizieren. Wenn der Flohbefall schwer genug ist, kann er bei einem Hund oder einer Katze sogar zu Anämie führen. Unsere Haustiere können eine Allergie gegen das Protein entwickeln, das ein Floh absondert, um die Blutgerinnung zu verhindern, was zu einer so genannten schweren allergischen Dermatitis führen kann. Dies kann Symptome wie Appetitlosigkeit, Fieber und ständiges Kratzen verursachen, was zu weiteren Hautschäden bei dem Tier führen kann.




Wie man Parasiten los wird

Es gibt Möglichkeiten, einen Flohbefall zu vermeiden und sie davon abzuhalten. Das Fell des Haustieres sollte immer auf Flöhe, besonders nachdem es im Freien war, kontrolliert werden. Es sollte beim Bürsten des Tieres auf Flohschmutz, der wie kleine Schmutzflecken aussieht, geachtet werden. Sie befinden sich um den Ansatz der Ohren, am Schwanzansatz und besonders unter dem Kinn.

Halsband, die Spielsachen und das Bettzeug unserer Haustiere sollten häufig gesäubert und gewaschen werden. Es ist auch wichtig und angebracht, den Tierarzt darauf anzusprechen, den befallenen Hund oder die Katze in ein Flohpräventionsprogramm aufzunehmen.

Die Wohnung sollte stets sauber gehalten und staubgesaugt werden. Der Staubsauger sollte häufig über Fußböden, Möbel und Teppiche laufen. Bettwäsche sowie Kissen und Decken auf der Couch sollten häufig gewaschen werden, um Eier und Flöhe zu entfernen.

Ein Tierarzt kann die beste Flohbehandlung für unser Haustier empfehlen. Wenn sich jedoch Flöhe in der Wohnung befinden, muss möglicherweise ein zugelassener Schädlingsbekämpfer ermittelt werden, um das größere Flohproblem zu bekämpfen.

ACHTUNG! Gerade im Bereich Floh- und Zeckenbekämpfung wird vieles auch ohne tierärztlichen Rat angeboten und in Tiermärkten oder im Internet verkauft. Wirklich nachgewiesen wirksame Arzneimittel gibt es jedoch nur beim Tierarzt

Durch Zecken verursachte Krankheiten

Es gibt einige schwerwiegende Krankheiten, die sowohl bei Menschen als auch bei den Haustieren durch Zecken verursacht werden können. Zwei davon sind:

Lyme-Krankheit: Diese Krankheit wird durch eine bakterielle Infektion verursacht, die Hunde, Katzen, Menschen und andere Säugetiere befallen kann. Der Hauptüberträger ist die Hirschzecke. Anzeichen einer Lyme-Borreliose sind Depressionen, Appetitlosigkeit, Fieber, Lymphknotenschwellungen, Nierenversagen und geschwollene, schmerzhafte Gelenke.

Zytauxzoonose: Dies ist eine tödliche Infektion, die durch Zeckenstiche übertragen wird. Sie ist im Süden weit verbreitet, und die Krankheit wird durch Rotluxkatzen übertragen. Zecken ernähren sich von Luchsen, die die Infektion dann auf Hauskatzen übertragen. Die Krankheit ist für Hauskatzen tödlich. Klinische Anzeichen der Infektion sind Atembeschwerden, hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Gelbsucht, Koma und dann der Tod. Es ist keine Heilung bekannt, und die Krankheit schreitet vom Ausbruch bis zum Tod innerhalb weniger Wochen rasch fort.

Weitere tierische Infos auf unserer Homepage: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/tierarzt/