März 9, 2024

Notdienste für Kleintiere in Lüchow-Dannenberg 2. Quartal 2024



Notdienste für Kleintiere in Lüchow-Dannenberg 2. Quartal 2024


Sechs Tierärztinnen und Tierärzte im Landkreis Lüchow-Dannenberg und Dömitz setzten sich alle 3 Monate zusammen und planen, wer an welchem Wochenende oder an welchen Feiertagen die Versorgung der Kleintiere übernehmen kann.

Dabei geht so ein Wochenenddienst im Normalfall von Freitag 18:00 Uhr bis zum nächsten Montag um 8:00 Uhr. Also für 62 Stunden inklusive zweier Nächte ist eine Tierarztpraxis im ganzen Landkreis für die Notversorgung von Hunden, Katzen, Kaninchen und was sonst noch so gebracht wird, zuständig.
Genau genommen nur für die Kund/in/en dieser 6 Tierarztpraxen. Grundsätzlich sind alle anderen Tierärzte für Ihre eigenen tierischen Patienten zuständig.

Auch Kühe, Schweine und Pferde sowie alle anderen Nutztiere fallen nicht unter diesen Notdienst. Auf der gemeinsamen Seite der Tierärzte in Lüchow-Dannenberg finden Sie alle praktizierenden Tierärzte jeweils mit ihren Praxis-Schwerpunkten aufgelistet.

Zum Glück gibt es ja auch noch die Kliniken, die hilfreich zur Seite stehen und zu denen die Fälle geschickt werden, die einfach das Equipment und die wo/man/power einer Klinik bedürfen. 

Die aktuellen Notdienste finden Sie immer auf einem PDF zum herunterladen: 
Auch, wenn sich kurzfristig einmal etwas ändern sollte, ist das immer dort zu finden.

Denken Sie bitte daran, dass im Notdienst deutlich höhere Gebühren anfallen und normalerweise Hausbesuche nicht möglich sind.
An Wochentagen gilt diese Notdienstgebühr von 18:00 Uhr abends bis 8:00 Uhr am nächsten Morgen. Hier ist grundsätzlich jede Tierarztpraxis für ihre Tiere zuständig.

(Für unsere Kunden 24/7 zu erreichen!)

Hier sind noch einige weitere Artikel zum Thema „Notdienst“:


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März 6, 2024

Samtpfoten aufgepasst: Es gibt 7 % Rabatt!


🐈 Samtpfoten aufgepasst: Es gibt 7 % Rabatt!


Manchmal dauert es etwas, bis man das passende Futter für die geliebte Samtpfote gefunden hat, denn Katzen zeigen gerne mal wählerisches Verhalten. 
Um Ihnen die Suche etwas zu vereinfachen, möchten wir Ihnen heute folgendes Angebot unterbreiten:

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März 5, 2024

Pferde stärken mit EQUISTRO


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März 4, 2024

Staupe bei Hunden: Symptome, Behandlung und Vorbeugung


Staupe bei Hunden: Symptome, Verbreitung, Behandlung und Vorbeugung



In der Welt der Haustiere ist nichts beängstigender als die Vorstellung, dass unser geliebter Vierbeiner krank wird. 
Eine solche Krankheit, die viele Hundebesitzer beunruhigt, ist Staupe. 

Staupe ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die bei Hunden auftreten kann und schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen kann. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Symptome, Verbreitung, Behandlungsmöglichkeiten und vorbeugende Maßnahmen gegen Staupe.

Symptome von Staupe bei Hunden:


Die Symptome von Staupe können variieren und hängen von verschiedenen Faktoren wie dem Alter des Hundes, seinem Immunsystem und dem Schweregrad der Infektion ab.

Typische Anzeichen von Staupe sind u.a.:
  • Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Husten und Schnupfen
  • Erbrechen und Durchfall
  • Lethargie und Schwäche
  • Nasen- und Augenausfluss
  • Krämpfe und neurologische Probleme

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Hunde alle diese Symptome zeigen, und einige Hunde können asymptomatisch sein und dennoch infiziert sein.

Auch Wildtiere, wie Dachse, Füchse, Marder, Waschbären, Frettchen, Marderhunde und Robben sowie verschiedene weitere Tierarten können an Staupe erkranken und diese an Haustiere übertragen.

Verbreitung von Staupe in Deutschland:



Staupe ist in Deutschland immer noch eine relevante Bedrohung für Hunde, obwohl Impfungen die Anzahl der Fälle erheblich reduziert haben. Es gibt jedoch immer noch Regionen, in denen Staupe Ausbrüche auftreten können, insbesondere wenn Hunde nicht regelmäßig geimpft werden. 
Die Verbreitung des Virus hängt aber oft mit der Population von wilden Tieren zusammen, die ebenfalls anfällig für Staupe sind. Füchse, Waschbären, Marder und andere Raubtiere können das Virus tragen und auf Haushunde übertragen.

Behandlung von Staupe bei Hunden:


Leider gibt es keine spezifische Behandlung für Staupe, daher konzentriert sich die Therapie auf die Linderung der Symptome und die Unterstützung des Hundes während seines Kampfes gegen das Virus.
(Früher gab es eine „passive Impfung“ mit Immunglobulinen gegen Staupe, die jedoch nicht mehr auf dem Markt ist.)
Tierärzte können Medikamente verschreiben, um Fieber zu senken, Infektionen zu behandeln und Magen-Darm-Probleme zu lindern. In schweren Fällen kann eine stationäre Behandlung erforderlich sein, um Flüssigkeits- und Elektrolytungleichgewichte auszugleichen und den Hund zu stabilisieren.

Vorbeugung von Staupe bei Hunden:


Die beste Methode, um Staupe zu verhindern, ist die Impfung.
Impfungen gegen Staupe sind sicher und wirksam und sollten regelmäßig durchgeführt werden, besonders bei jungen Welpen, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Es ist auch wichtig, die Hygienepraktiken zu beachten und den Kontakt mit wilden Tieren zu vermeiden, da sie das Virus übertragen können.

Alle bei uns geimpften Hunde werden regelmäßig auch gegen Staupe geimpft (CDV oder das „S“ in der Abkürzung)

Fazit:


Staupe ist eine ernsthafte Krankheit, die Hunde betreffen kann, aber mit angemessener Vorsorge und Pflege können Besitzer das Risiko einer Infektion minimieren. Durch Impfungen, gute Hygienepraktiken und die Aufmerksamkeit auf mögliche Symptome können Hundebesitzer dazu beitragen, ihre haarigen Gefährten vor dieser gefährlichen Krankheit zu schützen. 
Wenn jedoch Symptome auftreten, ist es wichtig, sofort einen Tierarzt aufzusuchen, um eine angemessene Behandlung zu gewährleisten und die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Was können SIE konkret tun, um Ihren Hund zu schützen?


  1. Kontrollieren Sie den Impfstatus ihres Hundes in Ihrem Impfpass
  2. Lassen Sie ggf. Ihren Hund impfen. Wir empfehlen, gerade auch wegen des erhöhten Infektionsrisikos hier in Lüchow-Dannenberg, eine jährlich Auffrischung auch und gerade gegen Staupe
  3. Machen Sie einen Termin bei Ihrem Tierarzt (https://DocGoy.de)
  4. Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine (ab 1.März 2024 ist sowieso Leinenzwang für Hunde wegen der Setzzeit s. hier)
  5. Achten Sie auf die oben beschriebenen – zugegeben nicht sehr spezifischen – Krankheitsanzeichen bei Ihrem Hund
  6. Achten Sie auch auf Wildtiere, die krank aussehen, oder sich komisch verhalten und halten Sie sich und vor allem ihren Hund davon fern
  7. Informieren Sie den Jagdpächter über kranke Wildtiere – diese sind dafür zuständig. (Informationen zum Jagdpächter in Ihrer Region erhalten Sie HIER oder bei der Polizei erfragen, die hat ein Verzeichnis)


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März 1, 2024

Goldstandard – Wunsch und Wirklichkeit


Goldstandard der tierärztlichen Behandlung – Wunsch und Wirklichkeit

 
Dieses alte Tier wurde mir vorgestellt, weil er (angeblich erst) seit wenigen Tagen nicht richtig frisst.
Auf Nachfrage hat er allerdings seit einem halben Jahr mehrere Kilo abgenommen.
Ein sehr alter Hund einer ebenso alten Frau.
Ungeimpft, ungepflegt, keine Parasitenbehandlung und kein Tierarztbesuch in den letzten Jahren.
Ach ja, bissig ist er auch noch, sodass weder ich noch die Besitzerin so richtig regelmäßig an den Hund herankommt. Naja, und wen wundert es, Geld ist natürlich auch nicht da …

Wo fange ich da an? Wo höre ich auf? Was ist wichtig? Was ist machbar? Was ist möglich? Was ist bezahlbar? Was ist von mir zu leisten? Was ist vom Besitzer an Compliance zu erwarten?

Also hat das Tier, in Absprache der Möglichkeiten vom Besitzer, erst einmal eine allgemeine „Aufbauspritze“ und eine Parasitenbehandlung bekommen sowie einen Termin zur Narkose in den nächsten Tagen.

In der Narkose sollen dann erst einmal die gröbsten Probleme behoben werden und eine Blutprobe genommen werden. Dass die Zähne nicht in Ordnung waren hat man schon auf die Entfernung hin gerochen und beim Bellen auch gesehen. Das verfilzte Fell muss an einigen Stellen geschoren werden, die Leber- & Nierenwerte müssen gecheckt werden und wahrscheinlich ist auch noch was mit den Ohren. Von der Lahmheit reden wir erst einmal gar nicht.

Das ganze beläuft sich selbst bei uns auf dem platten Land und mit dem einfachen GOT-Satz schon so auf die 300 – 400,- €, was in etwa der halben Rente der Frau entspricht.

In der Narkose konnte dann das volle Ausmaß der Zahnprobleme in Augenschein genommen werden. Es wurden erst einmal 9 Zähne gezogen, die schon locker waren und der Rest wenigstens vom Zahnstein befreit, später (nach dem Foto) noch poliert und versiegelt.
Die Ohren waren chronisch entzündet, das Herz hatte ein Nebengeräusch und die Schilddrüsenwerte waren im Keller, neben weiteren Veränderungen im Blutbild, in Leber- & Nierenwerten.
Natürlich noch Schmerzbehandlung und Antibiose. Krallen geschnitten, Fell entfilzt, Augen sauber gemacht etc. wurden dann noch so nebenbei mit erledigt. 

Das ist das, was tatsächlich in der Realität möglich, technisch durchführbar und bezahlbar war. Zudem musste sofort etwas unternommen werden und nicht erst am nächsten freien Termin in der Klinik (in 3 Wochen) oder nachdem in einer groß angelegten Crowdfunding-Aktion einige hundert Euro in 3 Monaten zusammen gekommen sind.
Aus Tierschutzgründen, weil gerade jetzt Futterverweigerung aufgrund akuter Schmerzen vorliegt musste schnell gehandelt werden.

Der tiermedizinisch „Goldstandard“ sieht natürlich anders aus:


„Sehr geehrter Herr Dr. Goy, ich bin gerade über Ihre Story gestolpert und Ihre Aussage zu dem gezeigten Bild. Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber viell. überdenken Sie Ihre Aussage nochmal.
Sauber sind die Zähne ja, aber gesund und schmerzfrei ist der Patient nicht.
Man erkennt an mehren Zähnen freiliegende Furkationen und Wurzeln.
Diese Zähne gehören ebenfalls fachmännisch versorgt. Für mich sieht das nach einem Patienten mit schwerer Parodontose aus, diese birgt wirklich große Gefahren und schmerzt unheimlich.
Legt man es so auch noch frei, bietet man den Keimen nur noch mehr Möglichkeit alles zu verschlimmern.
So bekommen Tierbesitzer den Eindruck, dass sie ihrem Tier was Gutes tun ohne, dass sie es tun. So schade! Gerne stehe ich auch für ein konstruktives Gespräch zur Verfügung, falls Sie das Thema Zahntiermedizin interessieren sollte.
Damit in Zukunft Ihre Patienten die beste medizinische Versorgung erhalten können! Mit kollegialen Grüßen aus U., N. R.“

„Das ist doch hoffentlich nicht das finale Ergebnis… Da liegt ja alles frei… Eiei M.G.“

„Na die 9 kommen hoffentlich noch raus ✌️S.H.“

Natürlich haben die Kollegen mit ihren Kommentaren teilweise recht, doch …

Die Alternative wäre, das die alte Dame von uns in die nächst gelegene (sehr kompetente und gut ausgestattete) Klinik überwiesen wird, was wir ihr natürlich empfohlen haben. Dort wird sie mit digitalem Zahnröntgen, eigenem präoperativem Labor und Zahntierspezialisten, die dem Tier die ganze Knabberleiste entfernen, konfrontiert. Das ganze mit durchaus gerechtfertigten Kosten im unteren 4-stelligen Bereich. 

Und der nächste „Besserwisser“ steht schon in den Startlöchern und meckert, weil kein Herzultraschall gemacht wurde, obwohl ein Nebengeräusch zu hören gewesen ist.
Außerdem ist es bei einer schweren Ohrenentzündung ja tiermedizinischer Standard mit einem Endoskop nachzuschauen.
Und überhaupt eine alleinige Beschränkung auf den T4-Wert zur Diagnose einer Hypothyreose ist ja auch eher unseriös, da muss noch mal Blut genommen werden und die Entzündungswerte und TSH und so weiter untersucht werden.

Die Folge ist, das bei dem Tier gar nichts gemacht werden würde, weil unbezahlbar.

In einer idealen Welt wäre das sicherlich anders.
Da hätte es die Besitzerin gar nicht erst so weit kommen lassen. Denn das ist das eigentliche Problem, worauf ich durch das Bild oben hinweisen wollte.

Doch in der Realität muss sich der (Land-)Tierarzt eben manchmal zusammen mit dem Besitzer entscheiden, was wann und mit welchem Aufwand bzw. welchen finanziellen Folgen und in welcher Reihenfolge gemacht werden kann.

Das bedeutet nicht, das wir dummen Landeier nicht wissen, was „eigentlich“ am Besten wäre, oder wie das „richtig“ geht. Das bedeutet eben einfach nur, dass nicht immer alles so gemacht werden kann, wie es im besten Fall möglich ist, sondern nur das, was unbedingt nötig und somit bezahlbar ist. 

Tatsache ist, dass sich die Lebensqualität des Hundes praktisch sofort nach unserer Behandlung deutlich gebessert hat. Er frisst wieder gierig und ohne offensichtliche Anzeichen einer Schmerzreaktion, nimmt wieder zu, hat deutlich mehr Lebensfreude, läuft rum und es ist eine Freude ihn so lebhaft zu sehen. 
Die Besitzerin ist dankbar, finanziell nicht ruiniert und das Tier ist erst einmal „grundsaniert“.

Man wird sehen, welche Schritte als nächstes angegangen werden können, denn „Baustellen“ gibt es genug.
Da ist das Herz, die Ohren, die Arthrose, die Hypothyreose, die Nachkontrolle der Blutwerte und irgendwann, wenn Zeit und Geld da ist, auch noch einmal die Zähne.

PS: Damit man eben nicht vor so einer Entscheidung stehen muss, raten wir dringend dazu, eine Tierversicherung abzuschließen, doch auch die muss man sich erst einmal leisten können …
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