Oktober 3, 2026

Planvolles Vorgehen bei „Juckreiz“


Planvolles Vorgehen bei „Juckreiz“


In Anlehnung an das neue und erweiterte PDF zum Thema „Atopie / Allergie“ hier noch einmal die planvolle Vorgehensweise bei dem Symptom „Juckreiz“.

Juckreiz ist ein Symptom und kann viele Ursachen haben.
Sie sollten auf jeden Fall zum Tierarzt gehen, da es einige Medikamente nur beim Tierarzt gibt und nur dieser anhand von weiteren Untersuchungen entscheiden kann in welche Richtung die Ursachenfindung geht.
Trotzdem sind hier einige Maßnahmen aufgelistet, die Sie selbstständig schon veranlassen könnten.
Die Reihenfolge der Maßnahmen richtet sich zum Einen nach der Schwere und der Dringlichkeit der Erkrankung und zum Anderen nach der Wahrscheinlichkeit der Ursachen.

Ihre Aufgabe ist es erst einmal genau zu Beobachten und zu Beschreiben für einen ausführlichen Vorbericht.

Hier einige sinnvolle Fragen zum Vorbericht:

Genaue Beschreibung, welche und wo die Symptome sind (Bild s.u.)

Juckreiz?      einige spezielle Stellen (lokal)    überall (generalisiert)

Haarausfall?

Übler Geruch?

Schuppen?

Hautrötung?

Eitrige Entzündungen?

Verdickung der Haut / Geschwüre?




Weitere wichtige Angaben / Vorbericht

Juckreiz seit wann?     Stunden?      Tage?     Wochen?

Juckreiz?     zum 1. Mal?      schon immer?      zu best. Jahreszeiten?

Juckreiz?     mehr drinnen?     mehr draußen?

Juckreiz?      mehr abends / nachts?      mehr tagsüber

Futtermitteländerung?      Ja      Nein

Anderes Waschmittel / Pflegemittel?      Ja      Nein

Sonstige Änderungen im Umfeld vom Tier?





Wo genau ist der Juckreiz überwiegend?



Was ist alles schon untersucht worden vom Tierarzt oder von Ihnen?


Was ist untersucht worden (Tierarzt oder Sie)?

Parasitenkontrolle mit Flohkamm / Fellprobe (Parasiten)

Analbeutel-Kontrolle

Abklatschpräparat unter dem Mikroskop mit Anfärbung (Pilze / Bakterien)

Hautgeschabsel (Milben)

Hautstanzprobe / Biopsie (Entartungen / Entzündungen)

Blutprobe allgemein? spezifisch? “Mittelmeer“?

Antibiogramm / Antimykogramm





 Was ist schon therapeutisch unternommen worden?


Was ist schon gemacht worden (Tierarzt oder Sie)?

Tier mit einem speziellen Tiershampoo waschen gegen Bakterien

Tier mit einem speziellen Tiershampoo waschen gegen Pilze

Lokale Salbe auftragen mit     Antibiotikum     Cortison      Pilzmittel

Floh-, Zecken- & Milbenmittel über mindestens 3 Monate geben, besser 12 Mo.

Schmerzmittel / entzündungshemmendes Medikament als Tabletten / Saft

Allergiemittel als      Injektion oder      Tabletten

Cortison als             Tabletten oder     Injektion

→ Austausch vom Futternapf: kein Metall, kein Plastik – Glas, Porzellan, Keramik




Was können Sie selbst machen?


1. Trotzdem lieber immer nur mit Rücksprache vom Tierarzt Ihres Vertrauens
2. Nicht zu viele Sachen gleichzeitig machen, denn sonst weiß man nicht, was genau denn gewirkt hat.


Was Sie selber unbedenklich zusätzlich machen können / gemacht haben:

Tier mit einem guten Tiershampoo waschen (z.B. Pyoderm von Virbac)

Lokale juckreizhemmende Salbe bzw. Heilsalbe auftragen (z.B. Mielosan von CP)

Nahrungsergänzung mit Biotin / Zink und Omega-3-Fettsäuren (z.B. Dermasterol)

Homöopathische Mittel zur Unterstützung (z.B. von Heel)

Ausschlussdiät oder Anallergenic-Futter (Tierarzt24 oder RoyalCanin)

Darmsanierung / Mikrobiomaufbau Darm (z.B. Synbiotic von Dechra)

Eine Allergieuntersuchung ( z.B. bei vetevo)

Eine Bioresonanz-Untersuchung in Auftrag geben (Bioresonanz bei DocGoy)




Systematisches Vorgehen nach Häufigkeit und Schweregrad



Systematisches Vorgehen:

0

Ausführlichen Vorbericht aufschreiben




1

Floh / Zecken / Milbenmittel vom Tierarzt (mind. 3 Monate lang behandeln)

2

Wurmkur vom Tierarzt

3

Tier mit einem guten Tiershampoo waschen (z.B. Pyoderm von Virbac)

4

Ausschlussdiät oder Anallergenic-Futter (Tierarzt24 oder RoyalCanin)

5

Lokale juckreizhemmende Salbe bzw. Heilsalbe auftragen (z.B. Mielosan von CP)




6

Ggf. Spezialshampoo vom Tierarzt (gegen Pilze oder Bakterien)

7

Ggf. Juckreizunterdrückung durch Medikamente vom Tierarzt (Inj. od. Tabl.)

8

Ggf. Antibiotika oder Pilzmittel vom Tierarzt (als Injektion und/oder Tabletten)

9

Ggf. Halskragen zum Verhindern des Kratzens (z.B. bei Tierarzt24)




10

Nahrungsergänzung mit Biotin / Zink und Omega-3-Fettsäuren (z.B. Dermasterol)

11

Homöopathische Mittel (z.B. von Heel vom Tierarzt)

12

Darmsanierung / Mikrobiomaufbau Darm (z.B. Synbiotic von Dechra)

13

Eine Allergieuntersuchung ( z.B. bei vetevo)

14

Eine Bioresonanz-Untersuchung in Auftrag geben (Bioresonanz bei DocGoy)

15

Bioresonanz-Behandlung vor Ort oder mit dem BIYOND-Gerät




16

→ Austausch vom Futternapf: kein Metall, kein Plastik – Glas, Porzellan, Keramik

17

→ Weitere Beobachtung der Symptome, der Zeiten, der Zusammenhänge

18

→ Nicht zu viele Maßnahmen gleichzeitig durchführen, da sonst nicht klar ist, was wirkt











Weitere Informationen und Blogartikel zu dem Thema



Tags

Allergie, Atopie, Bakterien, Bioresonanz, Darmflora, Darmsanierung, DocGoy, Eliminationsdiät, Floh, Heilsalbe, hydrolysiert, Juckreiz, Mikrobiom, Milben, Omega-3-Fettsäuren, Parasiten, Pilze, RoyalCanin, Shampoo, tierarzt24


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