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Rechtzeitig an Silvester denken und Vorsorgen!


Hunde und Katzen leiden an Silvester – immer


Silvester ist kein Spaß für Tiere!

Am Besten (auch aus vielen anderen Gründen) verzichten Sie lieber ganz auf die Knallerei zu Silvester: 

  • So viel zu feiern gibt es dieses Jahr nicht
  • Die Verletzungsgefahr ist jedes Jahr auf´s neue groß (für Mensch UND Tier) und die Krankenhäuser haben so schon genug zu tun
  • Hunde und Katzen haben immer Stress – auch wenn es sich nicht alle Tiere gleich stark anmerken lassen


Notfalls gibt es jedoch viele Methoden, Übungen und Hilfsmittel, wie Sie es Ihrem Hund / Ihrer Katze einfacher machen können.

In 2 eBooks und 3 Fachartikeln habe ich einmal alle Informationen gesammelt und zusammengestellt.

Je rechtzeitiger Sie anfangen sich und ihre Tiere darauf vorzubereiten, desto entspannter kann Silvester kommen.

Vielleicht wird dann ja auch Weihnachten gleich viel entspannter…

Für diese Sammlung muss ich eine Schutzgebühr von 5,- € nehmen.

Hier finden Sie alle eBooks, die ich Ihnen zur Verfügung stellen kann:

https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/ebook-hund-katze/

Hier können Sie jetzt gleich das Info-Paket für ein entspanntes Silvester mit Haustieren zum Sonderpreis (Schutzgebühr) von nur 5,- € bestellen!


EBooks zu Silvester


Der Jahreswechsel ist ein Grund zum Feiern, zumindest für uns Menschen! Es knallen die Korken, Raketen werden in den Himmel geschossen und Böller gezündet. Ein Riesenspass für die ganze Familie!
Oder doch nicht für die g a n z e Familie?
Wie fühlen sich Ihre Tiere, besonders Ihr Hund(e) oder Ihre Katze(n) dabei?
Schreckhafte Tiere mit, aber auch ohne spezielle Geräusch-angst können durch das Silvester-Feuerwerk, den Lärm, die vielen Menschen, die Lichtblitze, die Musik und/oder das Knallen in Panik geraten und sich und andere verletzen.

Mit einigen Gegenmaßnahmen können Sie die Gefahr für Ihre Katze(n) und Ihren Hund(e) verringern.


In diesem eBook und der speziellen Ergänzung dazu erfahren Sie alle Tipps und Tricks, die Sie anwenden können, um die stressige Silvesterzeit für Ihr Tier so angenehm wie möglich zu machen.
  • ​19 Tipps, wenn Sie es richtig krachen lassen wollen
  • Spezielle Links zu stressfreien Urlaubsquartieren
  • Wie Sie es der Katze behaglich einrichten
  • Was für Mittel und Mittelchen es gibt
  • … und vieles mehr!

2 komplette Broschüren zu einem Preis

Silvester bedeutet für Tiere IMMER STRESS!


Das beste wäre natürlich, es würde überhaupt nicht „geknallt“; sowohl für den Geldbeutel, als auch für die Umwelt und vor allem für die Tiere.

Doch da das nur ein frommer Wunsch ist, sollten Sie rechtzeitig dafür sorgen, dass Ihre Tiere möglichst entspannt die Knallerei überstehen.


Es gibt viele pflanzliche, homöopathische und schulmedizinische Präparate, die helfen (können).
Doch gerade bei den Ergänzungs(futter)mitteln sollte man rechtzeitig anfangen, damit sich ein Wirkstoffspiegel bis Silvester gebildet hat.
Auf keinen Fall sollten Sie ohne Absprache mit einem Fachmann/frau irgendwelche menschlichen Präparate Ihren Tieren geben – Grundsätzlich nicht und im speziellen bei Beruhigungsmittel erst recht nicht.

Hier sind einige Beispiele für frei verkäufliche Nahrungsergänzungen für Tiere:


Weitere Medikamente finden Sie in diesem eBook oder direkt bei Ihrem Tierarzt

Jetzt wünsche ich Ihnen und Ihren Tieren eine erholsame Weihnachtszeit und einen stressfreien Rutsch ins Neue Jahr!

PS: Bei uns bekommen Sie auch einen Rabattcode für Ihre erste Bestellung in unserem Partner-Shop

Telemedizin – „Dr. Sam“ der Tierarzt der Moderne


Telemedizin – Ist Dr. Sam der Tierarzt der Moderne?


Bei jedem Hundebesitzer steht die Gesundheit und das Wohlergehen des Vierbeiners an erster Stelle. Niemand möchte miterleben, wie ein Tier unter Schmerzen leidet. Dennoch muss man für solche Fälle gewappnet sein. Unfälle und unerwartete Beschwerden können jederzeit auftreten und bekannterweise meistens zu den ungünstigsten Momenten. Beispielsweise in der Nacht oder am Wochenende. Vor allem zu diesen Zeiten ist es sehr schwer einen Tierarzt in der Nähe zu erreichen. Die Lösung für dieses Problem stellt die Telemedizin dar. Was das genau ist und wie alles funktioniert, wird im Folgenden behandelt.

 

Was ist Telemedizin?


Die Telemedizin ermöglicht die Bereitstellung diverser gesundheitlicher Leistungen über bestimmte Kommunikationskanäle. Der Grund dafür ist die unterschiedliche geographische Lage des Patienten und des Arztes, bei der die Entfernung über online Tools überbrückt wird. Der Austausch findet über Text, Ton oder Bild, in Form von Videos, statt. Die angebotenen Leistungen werden dabei in medizinische Überwachung, Therapie, Diagnostik und in Entscheidungshilfen unterteilt. Bei gesundheitlichen Unsicherheiten des Hundes gelangt man nun dank der Telemedizin viel schneller und einfacher an einen Tierarzt. Natürlich gibt es dieses Konzept bereits schon länger auf dem Gebiet der Humanmedizin und wurde nun auf den tierischen Bereich erweitert. Dr. Sam ist zudem Deutschlands erster Tierarzt, der Leistungen in der Telemedizin zur Verfügung stellt.

 

Vorteile


Die Einführung der Telemedizin im Veterinärbereich bringt viele positive Aspekte mit sich. Sollten sich Anzeichen von gesundheitlichen Beschwerden bei einem Haustier bemerkbar machen, kann man sich nun die gewohnte Internetrecherche ersparen. Diese hat nicht nur zum Teil falsche Informationen geliefert, sondern auch die Nervosität und Angst des Hundebesitzers noch größer werden lassen. Dank den flexiblen Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten eines online Tierarztes, kann man sich stets an einen wenden. Speziell in Situationen in denen man unsicher ist, ob es sich um einen tatsächlichen Notfall handelt oder nicht, sollte eine online Ersteinschätzung eingeholt werden. Dadurch kann sich die Fahrt zur Tierarztpraxis erübrigen und dem Hund wird unnötiger Stress erspart. Zudem kommt der Vorteil, dass Notfallkliniken entlastet werden.

Speziell in Zeiten von Corona, gewinnen online Untersuchungen immer mehr an Bedeutung, da sich der Besuch beim Tierarzt in einigen Fällen äußerst verkompliziert hat. Besitzer durften ihre Haustiere nicht mehr in das Behandlungszimmer begleiten, sondern mussten draußen warten. Dadurch wurde dem Hund die letzte bekannte Sicherheit in einer fremden Umgebung und unter außergewöhnlichen Umständen genommen. Des Weiteren wurde das Ergattern eines Termins ebenfalls schwieriger. All dies kann nun durch die Telemedizin vermieden werden.


Ablauf


Online Tierärzte, wie Dr. Sam, unterliegen alle einem sehr ähnlichen Ablauf. Zu Beginn wird über einen Messenger, meistens wird der Anbieter WhatsApp verwendet, die erste Berührung zu einem Tierarzt hergestellt. Danach wird das Problem oder Anliegen schriftlich geschildert. Ein Online Spezialist kann mit allen möglichen Symptomen konfrontiert werden, egal ob dies Allergien für Hund und Katzen, Verletzungen oder Fragen zur Ernährungsberatung oder eines Zeckenmittels sind. Im Anschluss folgt eine Kontaktaufnahme in Form eines Videogespräches. Dabei wird der Hundebesitzer aufgefordert aktiv an der Untersuchung teilzunehmen, damit eine bestmögliche Diagnose entstehen kann. Ein großer Vorteil hier ist, dass der Hund in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann und ihm, zu der bereits gesundheitlichen Belastung, der Stress der Anfahrt und des Wartezimmers genommen werden kann. Falls es sich um einen akuten Notfall handelt, fordert der online Tierarzt zu einem Besuch in einer Praxis auf.

Ist man mit einer bereits vorhandenen Diagnose nicht zufrieden oder unsicher, trägt die veterinäre Telemedizin ebenfalls positiv auf das Einholen von Zweitmeinungen bei. Wenn Blutergebnisse, Ultraschall- oder Röntgenbilder bekannt und vorhanden sind, sollten diese während der Untersuchung unbedingt mit eingebunden werden, um einen möglichst genauen Befund zu bekommen.

Einige online Plattformen bieten sogar Mitgliedschaften an. Diese sind sehr empfehlenswert, da immer jemand erreichbar und man somit in Notfallsituationen abgesichert ist. Zudem zahlt man nur noch einen bestimmten Beitrag pro Quartal und nicht mehr für jede einzelne Untersuchung extra.

 

Fazit


Wie schnell zu erkennen ist, ist die Telemedizin im Veterinärbereich äußerst nützlich und erlangt immer mehr an Beliebtheit bei Haustierbesitzern. Sie stellt definitiv die Zukunft und Weiterentwicklung eines herkömmlichen Tierarztbesuches dar. Speziell für Ersteinschätzungen, ob es sich wirklich um einen Notfall handelt, ist eine Kontaktaufnahme mit einem online Tierarzt sehr zu empfehlen. Dadurch kann man sich oft den Weg in eine Praxis und auch den damit verbundenen Stress sparen. Mit Teamwork ist das Herrchen in vielen Fällen in der Lage, den Hund selbst zu versorgen. Anliegen bezüglich Zweitmeinungen und Ernährungsberatung sind ebenfalls jederzeit willkommen. Für weitere Fragen zögern Sie nicht Dr. Sam zu kontaktieren und weitere Informationen einzuholen.


Einen weiteren Artikel mit meiner eigenen Einschätzung zu Dr. Sam finden Sie hier:
https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/dr-sam-der-online-tierarzt-ist-da/

Verletze Tiere / Fundtiere / Wildtiere: Was? – Wer? – Wohin?


Verletze Tiere / Fundtiere / Wildtiere: Was? – Wer? – Wohin?


Grundgedanken

Erst einmal einige allgemeine Gedanken aus meiner langjährigen Erfahrung als Tierarzt in einem ländlichen Landkreis.

Nicht jeder Hund, der hier „frei“ herumläuft ist ein Streuner und muss eingefangen werden. Für Hunde besteht grundsätzlich eine Kennzeichnungspflicht.

Selbiges gilt oft auch für Katzen. Hier auf dem Land haben die Tiere eben „Freigang“ und sind bei den „Alteingesessenen“ durchaus bekannt. Trotzdem gilt ganz besonders für diese Tiere die Chip-, und Kastrationspflicht.

Nicht jedes (Wild-)Tier, das gesehen wird und sich nicht bewegt, muss gerettet werden. Manchmal ist das ein ganz natürliches Verhalten.

Wer ist für verletzte Tiere / Wildtiere verantwortlich?

Immer wieder werde ich als Tierarzt angerufen, weil irgendjemand irgendwo ein (vermeintlich) verletztes Tier gefunden hat.

Grundsätzlich ist es da natürlich nicht falsch, einen Tierarzt zu fragen, wenn ein Tier verletzt ist, doch oft ist es eben nicht nur eine Frage danach, was gemacht werden soll, sondern der Versuch, die Verantwortung abzugeben.

Wer ein Tier – aus welchem Grund auch immer – mitnimmt, ist erst einmal für dieses Tier verantwortlich.

Sei es nun ein Spatz, der gegen die Fensterscheibe geflogen ist, die Taube, die im Garten sitzt, die Katze am Straßenrand, das Kaninchen im Graben oder der Waschbär auf dem Boden.

Manche Tiere, die uns gebracht werden brauche wirklich Hilfe, einige jedoch nicht.

Viel wird durch Unwissenheit und falsch verstandener Tierliebe auch verschlimmert. Die Nesthocker, die sich nicht bewegen und sich versuchen zu verstecken und nicht flüchten brauchen nicht immer Hilfe, sondern warten auf die Eltern. Solange nicht unmittelbare Gefahr wie z.B. durch einen Mähdrescher droht, sollten diese Tiere dort belassen werden, wo sie sind. Das gilt u.a. auch für Rehkitze und eine ganze Reihe von Vögeln, die schon aus dem Nest sind, aber auf der Erde weiterhin von ihren Eltern gefüttert werden und noch nicht wegfliegen können. Solange keine Katze in der Nähe ist, droht keine Gefahr und das ist ein normales und natürliches Verhalten.

Jagdbare Tiere / Fundtiere / Wildtiere

Grundsätzlich ist zwischen diesen 3 „Tierarten“ zu unterschieden.

Jagdbares Wild (z.B. Wildschweine, Rehe etc.), die am Straßenrand tot oder verletzt gefunden werden, darf nicht einfach mitgenommen werden, da sie dem jeweiligen Jagdpächter gehören, der die Verantwortung trägt und die Entscheidungen trifft. (mehr dazu s.u.)

Fundtiere, also Haustiere (besonders Katzen & Hunde), die einen Besitzer habe, der zur Zeit jedoch nicht ermittelt werden kann, müssen in Niedersachen z.B. der Gemeinde / Samtgemeinde gemeldet werden. Diese beauftragt dann ggf. den Tierarzt, dem Tier als Notfallbehandlung zu helfen.

Jedoch nicht jeder Hund oder jede Katze, die am Straßenrand laufen und sich vielleicht sogar anfassen lassen haben kein zu Hause und müssen nicht sofort ins nächste Tierheim verfrachtet werden.

Für Wildtiere gibt es keine gesetzlichen Regelungen. Dafür gibt es viele Vereine und Auffangstationen. Hierzu zählen eben auch Katzen, die „ver“-wildert sind, keine Chip haben und somit keinem Besitzer zugeordnet werden können.

Für bestimmte Wildtiere, die unter Naturschutz stehen (wie z.B. Fledermäuse – s.u.), ist bei uns z.B. die „untere Naturschutzbehörde“ zuständig.

Wie Sie sehen, ist das gar nicht immer so einfach, den richtigen Ansprechpartner bzw. den zuständigen Verantwortlichen zu finden.

Grundsätzlich bleibt es also dabei, dass erst einmal der Finder die Verantwortung übernimmt, sobald er/sie sich einmischt.

Zum Tierarzt bringen

–> Linkliste der Tierärzte in Lüchow-Dannenberg

Aus Tierschutzgründen ist der Tierarzt in den meisten Fällen zwar dazu verpflichtet eine Notbehandlung ggf. aber auch eine Erlösung des Tieres durchzuführen, jedoch nicht kostenlos. Die Verantwortung und die Kosten können also nicht so einfach auf ihn abgewälzt werden.

Wir freuen uns über jeden Menschen, der aktiv dazu beiträgt, dass hilfsbedürftige Tiere gerettet werden und irgendeine Lösung wurde bisher immer gefunden, doch raten wir auch dringend dazu vor einem Rettungsversuch darüber nach zu denken, ob es
1. wirklich ein Notfall ist und
2. Sie die finanzielle und organisatorische Verantwortung für das gerettet Tier zumindest zeitweilig übernehmen wollen und können.

Alle Tierärzte helfen natürlich gerne, wenn verletzte Wildtiere/Fundtiere zu ihnen gebracht werden. Doch verpflichtet sind sie dazu grundsätzlich nicht und schon gar nicht auf eigene Kosten.

Es gilt auch hier immer der Grundsatz: „Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch!“
Hier ist die offizielle Stellungnahme der Tierärztekammer zu dem Thema als PDF:
–> 
Download

Auszug aus Stellungnahmen der Berufsvertretungen der Tierärzte:

„Grundsätzlich ist diese Tierschutzproblematik, genau wie die der verwilderten Katzen, ein gesamtgesellschaftliches Problem und muss als solches auch von der Gesellschaft gelöst werden. Dazu bedarf es klarer politischer Entscheidungen hinsichtlich Verantwortung für Wildtiere und der sich daraus ergebenden Kostenträgerschaft.“

„Die Tierärzte-Verbände wehren sich unmissverständlich dagegen, Tierschutzprobleme auf Kosten der Tierärzte lösen zu wollen. Es ist nicht akzeptabel, dass z.B. für die Kastration von eingefangenen freilebenden Katzen und damit zusammenhängende Leistungen, oder für die Behandlung von Wildtieren allein die Tierärzteschaft durch Verzicht auf eine angemessene Vergütung aufkommen soll.“

Weitere Information, Adressen und Links finden Sie auf https://docgoy.de und auf http://tierarzt-lüchow-dannenberg.de

Grundsätzliche Voraussetzungen zur Kostenübernahme von der Samtgemeinde:

1. Der Fund des Tieres muss sofort der zuständigen Verwaltung gemeldet werden.
Außerhalb der Öffnungszeiten, oder wenn sich niemand meldet, muss die örtlichen Polizei informiert werden.
2. Die Polizei setzt sich dann mit der örtlichen Verwaltung / dem Bauhof / der Zuständigem der Samtgemeinde / der Notrufnummer der Verwaltung oder dem Jagdpächter in Verbindung

3. Dort wird entschieden, wie weiter verfahren wird:
  • ob es sich um ein Fundtier, Wildtier oder jagdliches Wild handelt
  • ob ein Mitarbeiter der Samtgemeinde zum Fundort kommt
  • ob der Jagdpächter kommt, oder
  • ob das Tier vom Finder zum Tierarzt gebracht werden darf.

4. Die Polizei setzt sich dann mit dem Finder in Verbindung und teilt das weitere Vorgehen mit.

Nur, wenn diese Reihenfolge eingehalten wird, und es sich auch wirklich um ein Fundtier handelt, kann ggf. eine Kostenübernahme der Samtgemeinde erfolgen. 
Andernfalls kann es sogar rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, wenn ein Tier einfach „mitgenommen wird“ oder zumindest ist der Finder für die finanziellen Folgen selbst verantwortlich (s.o.).

1. Hunde & Katzen:

Samtgemeinde melden, dort beraten lassen, zum Tierarzt bringen, Chip auslesen lassen, lebensrettende Behandlungen durchführen lassen, Besitzer ausfindig machen, bei Facebook etc. mit Bild und Fundort reinsetzen, selbst behalten, bis sich der Besitzer meldet, oder an ein Tierheim abgeben.

2. Igel etc.

Igel selbst aufpäppeln, oder eine private Aufnahmestelle mit Erfahrung suchen. Keine offiziellen staatlichen Hilfen.

3. Nagetiere:

4. Nutztiere (Kühe, Schweine, Pferde, Nutzgeflügel etc.)

Den nächstgelegenen Landwirt fragen.

5. Vögel

6. Wildtiere – Naturschutz – gefährdete Arten

  • Liste der Wildtier- und Wildvogel-Auffangstationen: Link NABU
  • Fledermausbetreuer für den Landkreis Lüchow-Dannenberg: Frank Manthey, Tel. 04101/779867 oder 0178/2363345 (Artenschutzbeauftragter)
  • Storch – Weißstorchbeauftragte für den Landkreis Lüchow-Dannenberg: Antje Fäseke, Tel-Nr.: 05848/836 (Artenschutzbeauftragte)
  • Hornissenbeauftragter für den Landkreis Lüchow-Dannenberg: Marco Otte, 0171/ 21 54 061 (Artenschutzbeauftragter)

7. Jagdliche Tiere

Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen stehen in der Verantwortung und unter dem Schutz des jeweiligen Jagdpächters. Er/Sie ist für diese Tiere verantwortlich, der Ansprechpartner und Nutzungsberechtigte.

Bei Unfällen oder beim Auffinden von Tieren, die unter das Jagdrecht fallen ist der Jagdpächter zu informieren.
Die Polizei (in Lüchow-Dannenberg: Lüchow: 05841-1220 | Dannenberg: 05861-800790 | Polizei bzw. Rettungs-Leitstelle 112 oder 05841/971540) hat eine aktuelle Liste der Jagdpächter in den verschiedenen Jagdbezirken.

Bundesjagdgesetz: §2 (1) Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, sind:

    1. Haarwild:

  • Wisent (Bison bonasus L.)
  • Elchwild (Alces alces L.)
  • Rotwild (Cervus elaphus L.)
  • Damwild (Dama dama L.)
  • Sikawild (Cervus nippon TEMMINCK)
  • Rehwild (Capreolus capreolus L.)
  • Gamswild (Rupicapra rupicapra L.)
  • Steinwild (Capra ibex L.)
  • Muffelwild (Ovis ammon musimon PALLAS)
  • Schwarzwild (Sus scrofa L.)
  • Feldhase (Lepus europaeus PALLAS)
  • Schneehase (Lepus timidus L.)
  • Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus L.)
  • Murmeltier (Marmota marmota L.)
  • Wildkatze (Felis silvestris SCHREBER)
  • Luchs (Lynx lynx L.)
  • Fuchs (Vulpes vulpes L.)
  • Steinmarder (Martes foina ERXLEBEN)
  • Baummarder (Martes martes L.)
  • Iltis (Mustela putorius L.)
  • Hermelin (Mustela erminea L.)
  • Mauswiesel (Mustela nivalis L.)
  • Dachs (Meles meles L.)
  • Fischotter (Lutra lutra L.)
  • Seehund (Phoca vitulina L.)

    2. Federwild:

  • Rebhuhn (Perdix perdix L.)
  • Fasan (Phasianus colchicus L.)
  • Wachtel (Coturnix coturnix L.)
  • Auerwild (Tetrao urogallus L.)
  • Birkwild (Lyrurus tetrix L.)
  • Rackelwild (Lyrus tetrix x Tetrao urogallus)
  • Haselwild (Tetrastes bonasia L.)
  • Alpenschneehuhn (Lagopus mutus MONTIN)
  • Wildtruthuhn (Meleagris gallopavo L.)
  • Wildtauben (Columbidae)
  • Höckerschwan (Cygnus olor GMEL.)
  • Wildgänse (Gattungen Anser BRISSON und Branta SCOPOLI)
  • Wildenten (Anatinae)
  • Säger (Gattung Mergus L.)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola L.)
  • Bläßhuhn (Fulica atra L.)
  • Möwen (Laridae)
  • Haubentaucher (Podiceps cristatus L.)
  • Großtrappe (Otis tarda L.)
  • Graureiher (Ardea cinerea L.)
  • Greife (Accipitridae)
  • Falken (Falconidae)
  • Kolkrabe (Corvus corax L.)

    3. Nach Landesrecht (Niedersachsen) unterliegen dem Jagdrecht:
  • Waschbär (Procyon lotor L.)
  • Marderhund (Nyctereutes procynoides)
  • Mink (Mustela vison S.)
  • Nutria (Myocastor coypus)
  • Rabenkrähe (Corvus corona L.)
  • Elster (Pica pica L.)
  • Nilgans (Alopochen aegyptiacus)

8) An wen kann man sich noch wenden?
  • Fachdienst 67 – Natur und Landschaft: Uwe Meyer, Tel.: 05841 / 120-512
  • Fachdienst 39: Veterinärwesen –> Link
  • Weitere Links auf dieser Seite: Tierarzt-Lüchow-Dannenberg.de
  • Samtgemeinde Gartow: Link
  • Samtgemeinde Elbtalaue: Link
  • Samtgemeinde Lüchow: Link
  • NABU Lücho-Dannenberg: Link
  • Kreisjägerschaft Lüchow-Dannenberg: Link

Ich bitte um Ihre Mitarbeit:
Wer noch Adressen, Telefonnummer, Links zu hilfreichen Helfern oder Internetseite hat, bitte als Kommentar unter diesen Blogartikel schreiben bzw. als Kommentar bei Facebook etc. Speziell natürlich Hilfsangebote in unserem Landkreis Lüchow-Dannenberg.
Ich werde die Infos dann ggf. bei einer Überarbeitung des Artikel mit aufnehmen.

Ein guter Tag für die Antibiotikaresistenz-Bekämpfung


Ein guter Tag für die Antibiotikaresistenz-Bekämpfung

Antibiotikaverbot für Tiere im EP abgelehnt

„Mit dem heutigen Mehrheitsvotum des EU-Parlaments für den Delegierten Rechtsakt (DR) der Kommission über‚ Kriterien für die Einstufung antimikrobieller Mittel, die für die Behandlung bestimmter Infektionen beim Menschen vorbehalten sind‘, wird Europa führend in der Welt bei der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen“, zeigt sich
Dr. Siegfried Moder, Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt), hocherfreut über das Abstimmungsergebnis.

Der wissenschaftlich fundierte und ausgewogene DR leistet einen massiven Beitrag für die Humangesundheit im Sinne des One-Health-Ansatzes. Er spielt Human- und Tiergesundheit nicht gegeneinander aus, sondern ermöglicht einerseits eine flexible Reaktion auf Veränderungen der Resistenzsituation, stellt aber andererseits auch sicher, dass alle kranken Tiere weiterhin adäquat mit einer ausreichenden Anzahl von in der Tiermedizin zugelassenen Antibiotika behandelt werden können.

Dafür hatte sich der bpt vehement mit seiner öffentlichen Kampagne eingesetzt. Rund 650.000 Tierärzte/innen und Tierhalter/innen haben mit Ihren Unterschriften zu dem großen Erfolg beigetragen. Mit ihrer sehr eindeutigen Entscheidung haben die EU-Parlamentarier heute die Position des bpt bestätigt.



Anmerkung von DocGoy

  1. Tierärzte stehen schon seit Jahren unter extremer Überwachung, was den Gebrauch von Antibiotika angeht und der Einsatz dieser Medikamente beim Tier hat sich in den letzten Jahren halbiert.
  2. Ein generelles Verbot wäre das Todesurteil für viele kranke Tiere, Haustiere und Nutztiere, gewesen.
  3. Die Resistenzprobleme haben nur zu einem kleinen Teil Ihre Ursachen in der sog. „Massentierhaltung“ oder überhaupt in der Anwendung von Antibiotika bei Tieren.
  4. Wann hat Ihr Hausarzt, BEVOR er ihnen einfach ein Antibiotikum verschrieben hat, einen Resistenztest bei Ihnen angefertigt oder in Auftrag gegeben? In der Tierarztpraxis ist das übliche Praxis und teilweise gesetzlich vorgeschrieben!

Gefahr auch für unsere Hunde und Katzen – Antibiotikaverbot



EU will weitreichendes Antibiotikaverbot für Tiere – Gefahr für unsere Tiere


Durch die, im Grunde richtige, neue EU-Arzneimittelrichtlinie werden viel zu weitgehende Einschränkungen in der Verwendung von Antibiotika auch bei Haustieren (Hunden, Katzen, Pferden, Kaninchen, Hamster etc.) erlassen.
Dieses hat zur Folge, dass einige Krankheiten gar nicht mehr, auch nicht durch Ausnahmeregelungen, behandelt werden können.

Die Hauptursache der Verbreitung von Resistenzen und MRSA-Keimen liegt bei weitem nicht in der Tierhaltung, sondern in Krankenhäusern und Arztpraxen. 
Doch anstatt diese Probleme anzugehen, gerät die Landwirtschaft und die tierärztlich verordneten und angewendeten Antibiotika unter Generalverdacht.

Das führt dann zu solchen unsinnigen und völlig über das Ziel hinausschießenden Verordnungen, die de facto dazu führen, dass Hunde und Katzen sterben werden, weil es keine zugelassenen Medikamente mehr gibt.


Ein sinnvoller und maßvoller Umgang mit antimikrobiellen Wirkstoffen ist unerlässlich. Doch gerade in der Tiermedizin ist in den letzten Jahren ein massiver struktureller Wandel eingetreten, der zu einer starken Minimierung der Antibiotikamenge sowohl in der Nutzer- als auch in der Hobbytierhaltung geführt hat.
Resistenzteste auf Wirkung der Antibiotika bei bakteriellen Erkrankungen sind in der Tiermedizin z.B. vorgeschrieben.
Wann hat Ihr Hausarzt das letzte mal, falls überhaupt, bei einer Infektion einen Resistenztest gemacht, bevor er Ihnen Antibiotika verschrieben hat?

Gesetzliche Regelungen sind richtig und wichtig, bestimmte neue Generationen von Antibiotika sollten der Humanmedizin für Notfälle vorbehalten sein, doch eine so weite Einschränkung der Anwendung wird unabsehbare Folgen für die Gesundheit der Haustiere haben und alleine ist schon aus Tierschutzgründen abzulehnen.


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