Chip Archive - Hund Katze Heimtier Kleintier Haustier

Tag Archive

Tag Archives for " Chip "

Aktion von Royal Canin: Für gesunde Katzen – Ab zum Tierarzt!

 

Nur jede 2. Katze ist regelmäßig beim Tierarzt!



Selbst in einem Landkreis, wie in Lüchow-Dannenberg, wo es eine Kastrations- und Chip-Pflicht für Freigänger bis zum 5. Lebensmonat gibt, laufen immer noch viele Katzen „unter dem Radar“.


Das ist nicht immer „böser Wille“, denn Katzen machen fast immer den Eindruck, als wären sie gesund.


Doch das Halten von Tieren ist auch mit einer Verpflichtung diesen gegenüber gekoppelt, sich um die Tiere ausreichend zu kümmern. Und dazu gehört eben nicht nur Futter vor die Tür stellen, sondern auch regelmäßige Tierarztbesuche, Impfungen und Floh- bzw. Wurmprophylaxe.


Übernehmen Sie Verantwortung für ihr(e) Tier(e) und lassen Sie diese regelmäßig vom Tierarzt untersuchen, impfen, entwurmen und behandeln.

Allgemeine und spezielle Ratschläge zur Suche von Katzen


Allgemeine und spezielle Ratschläge zur Suche von Katzen in Lüchow-Dannenberg


Grundsätzlich besteht in Lüchow-Dannenberg für Katzen und Kater eine Kastrations- und Chip-Pflicht. Somit sollte es eigentlich kein Problem sein, entlaufene Katzen den Besitzern zu zu ordnen. Doch 1. sind immer noch viele Katzen ohne Kennzeichnung und 2. wissen viele Katzenbesitzer nicht, dass der Chip alleine nicht ausreicht. Das Tier muss dann noch selbstständig gemeldet / registriert werden. Wir machen das in unserer Praxis automatisch, doch nicht jeder Tierarzt macht das bzw. weist noch einmal deutlich darauf hin, dass der Chip noch bei z.B. Tasso gemeldet werden muss. 
(s. Punkt 3.)

Was also tun, wenn die Katze nicht wie gewohnt zu Hause ist?

1. Am Besten sucht ihr in den Abendstunden.

  • Dann könnt ihr eure Katze besser hören, wenn sie Antwortet bzw. sie hört euch auch besser wenn ihr ruft. Schaut in allen unmöglichen Stellen nach (z. B. Regenrinnen, Abwasserrohre (z.B. Straßengulli), Keller, Kellerfensterschächte, Garagen, Carports, Schuppen, leerstehende Häuser und Nebengebäude der Nachbarn usw.).
  • Also überall dort wo sie mit ihren Schnurrhaaren durchkommen. Bitte nicht vergessen eine Taschenlampe mit zunehmen. Denn Katzen melden sich nicht unbedingt beim Rufen und können bereits in deiner Nähe sein.
  • Und schaut auch bei euch im Hause um. Sie krabbeln auch gerne hinter Schränken, unter Einbauküchen. Also überall dort wo sie mit den Schnurrhaaren durchkommen.
  • Bitte schaut auch in Bäume! Es gibt leider Katzen, die auf Bäume klettern und nicht
  • wieder runter kommen!
  • Bei vermissten Hauskatzen (also kein Freigänger) bitte direkt im Umfeld des Hauses suchen. Meistens verstecken sie sich in der Nähe vor Panik, weil sie das draußen sein nicht kennen.
  • Beliebte Katzenreviere sind auch Friedhöfe, Reiterhöfe, offene Pferdeunterstände und Hühnerstände. Bitte auch dort suchen, wenn so was in einen Umkreis von 5 km ist.
  • Die ungereinigte Katzentoilette raus stellen, das riechen sie km weit.
  • Meistens sind sie ganz in der Nähe.
  • Auch in leerstehende Häuser in der Nähe gucken, die verkauft werden sollen. Wenn dort Besichtigung ist, stehen oft die Türen auf und danach kommt wieder länger niemand rein. Wenn da eine Katze aus Versehen eingesperrt wird, kann das böse enden.
  • Hier noch ein paar Tipps für die Suche: https://www.katzeninfo.com/kin/suchanleitung
  • Und vor allem Nachts suchen, da ist es ruhig und mit Taschenlampe, da leuchten Katzenaugen im Gebüsch oder unterm Auto.
  • Wichtig für Landkreis Lüchow-Dannenberg! Fragt bei eurer Gemeinde nach! Ihr habt kein Tierheim und die Tierhilfe Wendland kann leider keine Fundtiere mehr aufnehmen! Die Gemeinden / Samtgemeinden (Ordnungsamt) sagen leider oft den Findern das sie die Katze behalten sollen!  Denn dort muss man die Fundtiere melden und die sind für die Unterbringung verantwortlich.

2. Tierheim benachrichtigen

Persönlich mit Bild oder per Email mit Bild. Leider sehen viele Katzen sich sehr ähnlich, deshalb ist es besser sich persönlich im Tierheim (Katzenhaus und Quarantänestation) die Katzen anzuschauen. Die ehrenamtlichen am Telefon kennen leider die Katzen nicht persönlich und die Telefonzeiten sind sehr kurz. Und leider werden Fundkatzen nach einigen Tagen ( 5-14Tagen, hängt vom Tierheim ab) zur Vermittlung freigegeben. Allerdings hat man ½ Jahr Anspruch seine Katze wieder zubekommen.
Benachrichtigt auch unbedingt die Tierheime in den Nachbarkreisen. Es ist schon oft vorgekommen, das Katzen ca. 20 km weiter gefunden wurden.
In Lüchow-Dannenberg ist die Tierhilfe Wendland leider nur noch eingeschränkt tätig…

3. Meldet sie unbedingt bei Tasso als vermisst, 

auch wenn sie keinen Chip oder keine Tätowierung hat.
Ihr müsst sie, wenn sie noch nicht registriert sind anmelden. Das geht auch online https://www.tasso.net/Tierregister/Tier-registrieren. Am Besten wäre mit Bild vermisst melden. Das ladet ihr während der Online-Vermisstenmeldung mit hoch. Sie verschicken Suchmeldungen an ihre registrierten Mitglieder (Suchhelfer). https://www.tasso.net/Tierregister/Tier-vermisst/Tier-vermisst-melden

Weitere Internetadressen für Tierregistrierungen und Tiersuche:

4. Verteilt Flyer und Plakate 

Diese bekommt ihr u.a. bei Tasso gratis auf Anforderung zugeschickt. Hängt sie in eurer Nachbarschaft und an Orte wo viele Menschen sind aus. z.B. „Schwarze Bretter“ in den Supermärkten.

5. Sprecht die Menschen bei eurer Suche an, 
auch Nachbarn usw. und sensibilisiert sie.

  • Geht zu euren Landwirten im Ort und fragt nach ob dort vielleicht eure Katze aufgetaucht ist.
  • Fragt im Tierheim, Katzenhilfe oder eure Nachbarn, ob einer was von Futterstellen für Streuner weiß. In vielen Orten gibt es für sie Futterstellen und Schutzhütten.
  • Und sich vielleicht erkundigen, ob in der Nachbarschaft Umzüge waren. Falls ja, nach den Namen und Adressen fragen. Telefonnummer nicht vergessen.
  • Falls man selbst vor kurzen umgezogen ist, bitte die Nachbarschaft am alten Wohnort benachrichtigen und dort auch Suchplakate und Flyer verteilen.
  • Im Bauhof der Gemeinde nachfragen.
  • Postbote und Zeitungsausträger informieren.
  • Nachbarn bitten alle Garagen, Keller, Schuppen und Carports für eine Stunde aufzumachen! Katzen kommen erst raus, wenn sie sich sicher fühlen. Sie reagieren nicht auf Fremde!

6. Presse informieren, 

also eine Anzeige mit Bild aufgeben.

7. Bei Ebay-Kleinanzeigen eine Suchanzeige aufgeben 

und dort auch selbst nach Fundkatzen suchen.

8. Facebook-Gruppen und sonstige Suchseiten speziell für Lüchow-Dannenberg


9. Tierärzte und die Tierkliniken ansprechen

Wenn eine „wilde“ oder „zugelaufene“ Katze gefunden wurde, kann jeder Tierarzt den Chip auslesen, sofern einer vorhanden ist. Auch Notfallbehandlungen werden natürlich vorgenommen, sofern das Tier verletzt ist. Tierärzte sind verpflichtet zu helfen, jedoch nicht verpflichtet, dieses kostenlos zu tun. Grundsätzlich ist der Finder / Bringer für die Kosten zuständig. Das gilt auch für Vögel, Igel und was sonst noch so alles beim Tierarzt landet …

10. Heimwegschleppe – so funktionierts:

Sinn dieser Schleppe ist, die Katze daran zu erinnern, dass sie wieder nach Hause kommen soll. Weil Katzen anscheinend einfach manchmal vergessen, dass da ja auch noch jemand ist, der wartet. Bei uns hat es funktioniert. 
Bewaffnet mit einem von mir getragenem T-Shirt bin ich abends (!) los. Das T-Shirt habe ich an eine Leine gebunden und bin dem Fahrrad von Zuhause weg so ca. 500 m. 
Danach bin ich umgedreht, habe das T-Shirt auf dem Boden schleifen lassen und bin nach Hause gefahren. T-Shirt wieder hoch genommen. 
Nächster Weg, 500 Meter gefahren, T-Shirt auf dem Boden schleifen lassen, wieder nach Hause. 
Das macht man sternförmig mit allen Wegen, die nach Hause führen. Danach unbedingt das Haus nicht mehr verlassen!
Bei uns hat es geklappt, mein Kater stand nächsten Morgen wieder im Garten, als wenn nichts gewesen wäre.
Die Pet-Trailerin erzählte mir, dass das schon oft geklappt hat. 
Ich war skeptisch, aber der Erfolg war ja da. Also, versucht es unbedingt!

Abgeändert & ergänzt – Original-Quelle bei: https://www.facebook.com/groups/600619376684100 – Dank an
 https://www.facebook.com/heidrun.witte

PS: Wem noch ein wichtiger Punkt einfällt, oder wer noch eine Idee hat, bitte gerne als Kommentar schreiben bzw. per Mail oder über Facebook. Ich kann die Hinweise hier gerne noch ergänzen…

Aktion im September: Check meinen Chip


Check meinen Chip



Trotz „Corona-Zeiten“ bleiben Kennzeichnung und Registrierung von Hund und Katze wichtig. Deshalb führt der Bundesverband Praktizierender Tierärzte auch in diesem Jahr vom 7. bis 11. September die Aktionswoche „Check meinen Chip“ durch, um Tierbesitzer auf die Bedeutung der Kennzeichnung und vor allem Registrierung von Hunden und Katzen aufmerksam zu machen.

Anders als in den vergangenen Jahren werden Hunde- und Katzenbesitzer in diesem September dazu aufgerufen, die Funktionsfähigkeit des Mikrochips in der Praxis überprüfen oder das Tier chippen zu lassen, wenn ohnehin ein medizinisch notwendiger Tierarztbesuch ansteht. Die Einschränkungen der Corona-Pandemie lassen es nicht zu, Tierbesitzer ausschließlich wegen der Kennzeichnung ihres Tieres zum Besuch einer Tierarztpraxis aufzufordern. Als Mediziner tragen Tierärzte eine besondere Verantwortung. Zu groß wäre die Gefahr, das Virus bei einem medizinisch nicht notwendigen Praxisbesuch zu verbreiten.

Hunde- und Katzenbesitzer eines bereits gekennzeichneten Tieres sollten die persönlichen Daten, mit denen das Tier beim Tierregister registriert ist, im Impfpass oder Registrierungs-Ausweis des Tieres selbst auf Aktualität überprüfen und ggf. online korrigieren oder telefonisch beim Tierregister aktualisieren lassen.



Grund für die Aktion ist, dass immer noch viel zu wenige Tiere gekennzeichnet und noch weniger Tiere registriert werden, obgleich diese einfachen Maßnahmen sicherstellen, dass ein entlaufenes Tier schnell wieder an seinen Besitzer zurück vermittelt werden kann. Häufig stimmen aber auch bei einem gekennzeichneten und registrierten Tier die Daten nicht mehr, sodass eine Rückführung ebenfalls nicht möglich ist und das gekennzeichnete Tier dann bestenfalls im Tierheim landet.

Die Aktion soll mithelfen, Tierheime zu entlasten und die Register von unnötigem Datenmüll zu befreien. Überdies verschafft sie Tierhaltern die Sicherheit, beim Grenzübertritt oder bei einer Kontrolle des Ordnungsamtes einen tatsächlich funktionierenden Chip im Tier zu wissen.

* In Niedersachsen ist die Anmeldung beim Niedersächsischen Hunderegister verpflichtend, ebenso wie die Meldung das Hundes bei der Gemeinde / Samtgemeinde.
Auch die Kennzeichnung per Chip ist in Niedersachsen für Hunde und Im ganzen Landkreis Lüchow-Dannenberg gesetzlich verbindlich vorgeschrieben.


Glückliche wilde Katze?


Achtung: Sarkasmus!

Das sind Fotos von einem „glücklichen“ wildlebenden Kater, der irgendwann bei irgendjemanden weggelaufen oder von irgendjemanden ausgesetzt wurde. Seitdem lebt er frei und unbeschwert in der Natur im Vollbesitz seiner Männlichkeit.


Ohne das ganze „Gift“ der Pharmalobby und der Tierärzte in den Impfungen, gegen Parasiten, Würmer oder Gott bewahre Antibiotikum und Schmerzmittel bei den Verletzungen oder dem „Big Brother“-Microchip.


Zum Glück gab es wenigsten jemanden, der sich bereit erklärt hatte ihm Futter hinzustellen. Ja, aus der Dose oder sogar Trockenfutter, weil es eben doch nicht reicht sich nur von Mäusen zu ernähren. Das Futter stärkt den Kater jetzt wenigsten so, dass er weiter kämpfen kann und weiter alles bedecken kann, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Somit wird es auch dieses Jahr wieder viele kleine Katzenbabys geben, die niemand will, die ausgesetzt werden, oder im Tierheim landen. 

Ernsthaft jetzt!

Nur Futter rausstellen ist eben auch keine Lösung und schon gar nicht nachhaltiger Tierschutz.

Jetzt war der Kater von seinen ganzen Verletzungen und inneren wie äußeren Parasiten so geschwächt, dass er von jemandem eingefangen werden konnte, der sich wirklich kümmert und ihn zu uns gebracht hat.

Wer Katzen liebt, lässt sie kastrieren, impfen, behandeln, registrieren und macht etwas wirkungsvolles gegen Parasiten!