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Neues aus der Kleintierpraxis Gusborn – DocGoy

 

Neues aus der Kleintierpraxis Gusborn – DocGoy


Hier sind die Daten für den Notdienst im 2. Quartal 2022:




Die Bioresonanz für Tiere


Diese „alternative“ Diagnose- & Therapie bieten wir seit über 20 Jahren in unserer Praxis parallel zur „Standard-Schulmedizin“ erfolgreich an. Besonders gute Erfahrungen haben wir hier bei chronischen Erkrankungen wie Allergien und Hauterkrankungen.



Hygiene-Schutzmaßnahmen



Auch nach der politischen Entscheidung viele Maßnahmen nicht mehr als verpflichtend zu bestimmen, werden bei uns in der Praxis zu Ihrem und unserem Schutz weiterhin die bestehenden Regeln umgesetzt.

Die Pandemie ist nicht vorbei und einige „Corona-Regeln“ haben sich für den Praxisablauf grundsätzlich als sinnvoll und hilfreich herausgestellt.

So wird es weiterhin nur eine Terminsprechstunde geben. Das hat den Vorteil, dass Sie meistens auch dann zum vereinbarten Zeitpunkt sofort dran sind und wir genügend Zeit für Sie und Ihr/e Tier/e haben. Zudem „drängelt“ nicht schon jemand im Wartezimmer und besonders Katzen brauchen nicht an bellenden Hunden vorbei.

Zum 2. behalten wir die Begrenzung der Personen, die das Tier begleiten sollten, weiterhin auf niedrigem Niveau. Auch das ermöglicht uns ein besseres Arbeiten mit Ihrem Liebling und Ihre Aufmerksamkeit ist dann auch beim kranken Tier und nicht bei dem Rest der Familie, die im Behandlungszimmer sonst auch noch „Unsinn“ machen 😉 

Abstandsregelung, Hände desinfizieren und kontaktloses Begrüßen ist aus Infektionsgründen grundsätzlich eine gute Idee, nicht nur wegen Corona.

Als letztes bestehen wir hier bei uns in der Praxis bis auf Weiteres weiterhin auf das Tragen einer FFP-2 Maske, sobald Sie die Praxisräume betreten. Kaum ein Besuch dauert länger als 15 bis 20 Minuten und für diese kurze Zeitspanne überwiegt der gegenseitige Infektionsschutz die kleinen Unannehmlichkeiten bei Weitem. Ganz besonders auch in der Grippe-Saison hat sich gezeigt, wie wirksam diese kleine Maßnahme ist.


Weitere Hinweise


1. Zur Zeit steht ausreichend Katzenimpfstoff zur Verfügung. 

2. Dafür klemmt es aber weiterhin bei der modernsten Form der Schmerzbehandlung mit monoklonalen Antikörpern. Mit Librela und Solensia können wir zur Zeit gerade noch bestehende Kunden für einen Monat versorgen und einige wenige Neukunden mit aufnehmen.

3. Das neue Tierarzneimittelgesetzt bringt viele Neuerungen und kaum Verbesserungen für uns Tierärzte oder für Sie als Kunden. Die Therapiefreiheit von uns Tierärzten wurde noch mehr eingeschränkt, dafür aber der bürokratisch Aufwand um ein vielfaches gesteigert. Einige „bewährte“ Medikamente dürfen nicht mehr so verwendet werden, wie gewohnt und andere nicht mehr bei allen Tierarten.

Sie werden in nächster Zeit öfter von  uns hören: „Das dürfen wir jetzt nicht mehr so machen…!“ Was jedoch als Alternative angeboten werden kann ist nicht immer sinnvoll, bezahlbar oder überhaupt nicht möglich.

4. Ein Engpass besteht zur Zeit bei einem beliebten Antibiotikum zur Injektion. Wir hoffen, dass es bald wieder verfügbar sein wird.


Medikamente / Nahrungsergänzungen aus dem Internet


  1. Auf keinen Fall irgendwas aus der eigenen „menschlichen“ Hausapotheke nehmen, es sei denn, der Tierarzt hat es empfohlen und Ihnen die entsprechende Dosierung genannt
  2. Aufklärung über Tierarzneimittel in der Apotheke: eher umsatzorientiert als individuell
  3. Individuelle Aufklärung über Tierprodukte im Internet = NULL
  4. Verschreibungspflichtige Arzneimittel dürfen nur vom Tierarzt abgegeben werden, oder notfalls auf tierärztliches Rezept von der Apotheke
  5. Den richtig guten Stoff gibt es sowieso nur beim Tierarzt vor Ort!

Akuter und kritischer Mangel bei Katzen-Impfstoffen in der Tierarztpraxis


UPDATE 11/21: Leichte Entspannung zumindest in unserer Praxis

Zur Zeit sind einige Impfstoffe von einigen Firmen wieder teilweise lieferbar, jedoch nur in zugeteilten monatlichen Mengen. Tierärzte bekommen also maximal eine bestimmte Anzahl an Katzenimpfstoff pro Monat und nicht mehr. Zusätzlich ist die eine Kombination da, mal eine andere. Von einer echten Entspannung oder gar Rückkehr zur Normalität kann noch keine Rede sein.

UPDATE 12/21: Auch andere Arzneimittel sind davon betroffen:

„Auf Grund der fortschreitenden COVID-19 Pandemie kommt es in mehreren Ländern zu Engpässen in der Gewinnung und Bereitstellung diverser Wirkstoffe, die sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin verwendet werden. Leider sind auch wir davon betroffen, was die Herstellung unserer Produkte Librela® und Cytopoint® maßgeblich beeinflusst. Zusätzlich ist das Auftragsvolumen unserer monoklonalen Antikörperprodukte sowohl im Schmerz- als auch im Dermatologie-Segment sehr hoch.

Beide Umstände führen dazu, dass wir in den kommenden Monaten mit Librela
® und Cytopoint® eingeschränkt lieferfähig sein werden.

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Auslieferung der vorhandenen Bestände zu limitieren. Diese Maßnahme ist notwendig, um eine bestmögliche Versorgung der bereits auf Librela
® und/oder Cytopoint® eingestellten Patienten sicherzustellen und eine kontinuierliche Warenverfügbarkeit für diese Patienten zu gewährleisten. Auf Grund dieser notwendigen Restriktion, werden wir Ihre Bestellwünsche nicht vollumfänglich erfüllen können. Daher bitten wir Sie, aktuell keine neuen Patienten auf diese beiden Produkte einzustellen.

Uns ist bewusst, dass diese Situation für Sie eine Herausforderung im Praxisalltag darstellt. Seien Sie versichert, dass wir unser Bestmögliches tun, um die Warenverfügbarkeit so schnell wie möglich zu optimieren. Wir werden Sie aktiv über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten.“

Akuter und kritischer Mangel bei Katzen-Impfstoffen


Seit geraumer Zeit sind auch in der Tiermedizin einige Medikamente schwer, gar nicht oder nicht in allen Größen mehr zu bekommen. So besteht seit längerer Zeit ein Engpass bei Schmerzmitteln oder auch einigen Antibiotika und Betäubungsmitteln.

Dieses konnte weitestgehendes in der Praxis aufgefangen werden, indem alle Firmen regelmäßig abgefragt wurden, wer gerade was auf Lager hat und lieferfähig ist. Somit ist es, zumindest bei uns den Kunden / Patientenbesitzern, so gut wie nicht aufgefallen.
Auch wenn es für die Tierärzte ein immenser zusätzlicher Zeitaufwand war, immer das Unternehmen zu suchen, welches lieferfähig ist, so sind auch diese Mühen jetzt vergeblich.


Engpässe bei Katzenimpfstoffen

Wir hatten uns vor einigen Jahren für die Purevax-Katzen-Impfstoffe der Firma Boehringer entschieden, da diese ohne Adjuvantien (Hilfsstoffe) auskommen. Leider sind die (und auch alle anderen von diversen Firmen) zur Zeit nicht lieferbar.
Daher sind wir gezwungen, vorübergehend auf einen anderen Impfstoff auszuweichen, sofern dieser denn lieferbar ist. 
Das sieht zur Zeit jedoch wirklich schlecht aus.
Kein einziger Katzenimpfsoff von keiner der 4 verbliebenen Pharmafirmen (MSD / Boehringer / Zoetis / Virbac) ist zur Zeit noch lieferbar.


Wenn Sie zur Zeit mit Ihrer Katze zur Impfung kommen wollen, fragen Sie bitte vorher kurz nach, ob überhaupt noch Katzenimpfstoff vorrätig ist.

Wir werden schon sehr bald alle Impfungen von Katzen auf eine Warteliste setzen müssen und auf einen späteren Zeitpunkt verschieben müssen.
Viele Firmen können noch nicht einmal ein Datum nennen, wann überhaupt wieder Impfstoffe zur Verfügung stehen werden. 
Ein Unternehmen hat uns immer wieder von Monat zu Monat vertröstet und spricht jetzt von Anfang 2022.
Unsere letzte Information ist, dass Ende September ein Unternehmen neuen Impfstoff liefern kann – vielleicht – mal sehen – und dann nach Reihenfolge der Bestellungen …
Bis dahin wird unser Vorrat wahrscheinlich nicht reichen!

Jede Katze, die ihre ersten 3 – 4 Impfungen (Grundimmunisierung in der 8. und 12. Woche und evtl. 16. Woche, sowie der Abschluss der Grundimmunisierung nach 12 Monaten) bekommen hat, kann ab dem 2. Jahr bei gutem Impfschutz einige Zeit nach hinten verschoben werden.
Dieses werden wir in den nächsten Tagen anfangen müssen, wenn nicht noch ein Wunder geschieht.

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.


PS: Natürlich geht es den Nachbarkolleginnen und Kollegen ähnlich und jeder „hortet“ seine Restbestände, sodass auch ein kollegialer Austausch / Ausleihen von Medikamenten, wie es ab und an durchaus üblich ist, nicht möglich ist.