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Barfen – Ernährung beim Hund (1)



1. Ernährung beim Hund: Barfen

„Barfen“ steht für die Fütterung von Hunden mit rohem Fleisch anstatt verarbeitetem Hundefutter. Ursprünglich wurde der Begriff als Kurzwort für „born again raw feeders“ in den USA geprägt. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich die Bezeichnung „biologisch artgerechte Rohfütterung“ durchgesetzt. Barfen hat für Hunde viele gesundheitliche Vorteile. Gleichzeitig ist Barfen leichter, als man meint, denn zum Starten wird nicht mehr benötigt als ein freies Tiefkühlfach, um das rohe Hundefutter zu lagern.

Wie sieht eine ausgewogene Barf-Fütterung aus?

Ideal ist eine Aufteilung zwischen Fleischanteil und Gemüseanteil von 80/20. Das heißt, dass die Ernährung des Hundes zu 80 % aus Fleisch und zu 20 % aus pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse bestehen sollte. Möglich ist auch eine Aufteilung um ein Verhältnis von 70 % zu 30 %, aber im Regelfall wird ein Verhältnis von 80 % zu 20 % angestrebt wird.

Im Folgenden gibt es eine detaillierte Übersicht wie eine solche ausgewogene Barf-Ernährung aussehen sollte:

1. 45 % bis 50 % sollten aus Muskelfleisch bestehen.

    Rohes Muskelfleisch liefert die meisten wichtigen Mineralien, Vitamine, Fette und Proteine. Darum ist Muskelfleisch der Hauptbestandteil einer Barf-Mahlzeit.

2. 15 % bis 20 % sollten aus Magen und Pansen von Wiederkäuern bestehen.

    Diese versorgen den Hund mit zusätzlichen und wichtigen Vitaminen.

3. 10 % bis 15 % rohe und fleischige Knochen.

    Knochen sind ein natürlicher Minerallieferant und sind somit ein wichtiger Bestandteil einer Barf-Ernährung.

4. 10 % bis 15 % Innereien.

    Besonders Leber und Nieren sollten den Hauptbestandteil der Innereien ausmachen. So wird der Hund mit wichtigen Mineralstoffen, vor allem Eisen, Kupfer und Biotin versorgt. Daneben eignen sich Innereien wie Milz und Lunge.

5. 20 % Obst und Gemüse.

    Diese werden verwendet, um wertvolle Ballaststoffe zu liefern, aber auch Vitamine und Mineralien die nicht allein durch tierische Bestandteile geliefert werden.

6. Supplements nach Bedarf.

    Zusätzlich können noch Öle und Mineralien in Form von Supplementen hinzu gegeben werden. Hier kommen zum Beispiel Ergänzungen wie Omega 3 und Zink in Betracht.

Barf kann individuell zu Hause zusammengestellt werden. Alternativ finden sich auch viele Anbieter, die komplette Menüs anbieten und auf die Bedürfnisse des jeweiligen Hundes abgestimmt sind.

Den Hund auf BARF-Fütterung umstellen

Es gibt verschiedene Arten, wie ein Hund von seinem normalen Hundefutter auf Barf umgestellt werden kann. Eine Möglichkeit ist es, den Hund von heute auf morgen auf Barf umzustellen. Dies macht dem Hund in den meisten Fällen nichts. Hunde mit einem empfindlichen Magen können aber sehr davon profitieren, wenn sie langsam an das neue Futter herangeführt werden. Außerdem gibt es noch einige Dinge bei der Umstellung zu beachten, die dem Hund zugute kommen.

Große Knochen und Knorpel sollten zu Beginn einer Rohfleischfütterung nicht gegeben werden. Damit sich das Verdauungssystem erst einmal an die härteren Bestandteile in der Nahrung gewöhnen kann, sollten zunächst nur weiche Knorpel beziehungsweise Knochen gegeben werden. Beispiele dafür sind Hühnerhälse oder Knorpel vom Kalb. Am besten wird der Hund zu Beginn der Barf-Fütterung zu beobachten, denn er muss erst lernen die natürliche Nahrung zu kauen, ohne sich zu verschlucken. Nach und nach kann der Hund dann an größere Stücke und Knochen herangeführt werden.

Kontrolle der Ration

Wichtig ist, dass Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Barf-Ration überprüfen lassen. Diese Art der Fütterung ist durchaus anzuraten und sinnvoll, jedoch nicht leicht.

Oft entstehen Überversorgungen in den einem Berich bei gleichzeitiger Unterversorgung in anderen Bereichen. Im Internet gibt es Rationsberechnungsprogramme, oder fragen Sie Ihren Tierarzt. 

Das Unternehmen Futalis bietet für Tierärzte eine Rationsberechnungs-Software an.
Dazu sollten Sie über mindestens eine Woche alles mengenmäßig aufschreiben, was Sie Ihrem Tier füttern, sodass eine Auswertung auch Sinn ergibt.

Fazit

Barfen von Hunden ist möglich, jedoch nicht einfach. Sie müssen sich schon wirklich mit Rationen und Rationsberechnung auskennen, um durch das Erstellen eigener Rationen Ihren Liebling ausgewogen zu ernähren.

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